Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) bekräftigt Forderung zum Berufsbild Energieberater

Bei einem Treffen im Bundeswirtschaftsministerium ging es um das Berufsbild des Energieberaters und welche Vorteile sich durch Einführung eines solchen Energieberaters für Politik aber auch Unternehmen und Privatpersonen ergeben könnten. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) fordert im Zuge der Diskussion den Energieberater als Berufsbild einzuführen und nennt dabei wesentliche Vorteile und Gründe.

Logo Deutsches-Energieberater-NetzwerkDas Thema Energiewende ist in Deutschland besonders aktuell und beliebt, insbesondere wenn es um Förderungen in dem Bereich energetische Sanierung, erneuerbare Energien und Energieeffizienz geht. Deutschland wird dementsprechend von Jahr zu Jahr immer energieeffizienter, aber das ist nur mit der entsprechenden Unterstützung möglich. Jetzt kam auch die Idee raus, ein einheitliches Berufsbild bundesweit einzuführen – Energieberater.

Die Forderung nach einem Berufsbild Energieberater bekräftigt jetzt auch das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN). Im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin ging es beim ersten offiziellen Treffen des Staatssekretärs Thomas Bareiß (CDU) mit dem DEN-Vorstand unter anderem um eine Optimierung der Fördermittel der öffentlichen Hand sowie um das noch geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Forderungen im Detail

Energieberater
Der Energieberater als anerkanntes Berufsbild.

Eine zentrale Forderung von DEN ist es laut einem Bericht auf verbaende.com ist die bundesweite Einführung des Berufsbildes für Energieberater, das einheitlich sein muss. Da auf europäischer Ebene immer mehr energiepolitische Themen verhandelt und entschieden wurden, sollte jetzt auch die Umsetzung von Energieeffizienz- und Einsparungsmaßnahmen sowie die professionelle Begleitung organisiert werden. Die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Berater sei neben der Ausbildungsqualität und der Qualität der erbrachten Beratungsleistungen von großer Bedeutung.

Derzeit befinden sich Studien vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag, welche zuerst eine Bestandsanalyse haben und klären sollen, was für Qualifikationen ein Berater haben muss. Danach sollen Ausbildungswege in einem zweiten Schritt aufgezeigt werden, wobei DEN hier seine Praxiserfahrungen angeboten hat.

Forderungen zum Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Zufolge des oben genannten Berichts war ein weiteres Gesprächsthema auch die mangelnde Verzahnung der Beratungen zur Energieeinsparung, die von Bund gefördert wurden, weil es kontraproduktiv ist, wenn finanziell gut ausgestattete Programme nicht zusammenarbeiten. Auch die Rücknahme des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im vergangenen Jahr war ein Gesprächsthema. Im GEG soll unter anderem eine Definition für Niedrigstenergiehäuser gefunden werden (mehr Details zum GEG). Im vergangenen Jahr hatte DEN über 50 Hinweise mit konkreten Vorschlägen eingereicht, wie ein künftiges GEG aussehen könnte.

Andreas Schüring aus dem Referat „Förderung der Energieeffizienz im Gebäudebereich“ und Dr. Roger Worm, Leiter des Referats „Kommunikation Energieeffizienz und Energieberatung“ nahmen ebenso an der Zusammenkunft teil. Die beiden Vorsitzenden Dipl.-Ing. Hermann Dannecker und Dipl.-Ing. Hinderk Hillebrands sowie die Vorstandssprecherin Dipl.-Ing. Marita Klempnow vertraten das DEN. Alle Teilnehmer des Gesprächs bewerteten die Atmosphäre des Treffens als sehr zufrieden, heißt es in dem Artikel weiter.

Schritte in Richtung eines neuen Berufsbildes

Das konstruktive Treffen wird bestimmt dazu beitragen, dass so einiges in Hinsicht der Energiewende und der Einführung des Berufes für Energieberater in die Wege geleitet wird. Wie das alles aussehen wird und wann das Programm offiziell vorgestellt wird, werden wir auf unserem Blog berichten. Zusätzlich können Sie sich auch für unseren Newsletter registrieren, um zukünftig keine Berichte über die Energiewende zu verpassen. Als Thüringer Energieberater stehen wir Ihnen auch bei allen Fragen zu energetischen Themen jederzeit gern zur Verfügung (Kontakt).

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