EU-Kommission investiert mit „Green Deal“ 1000 Milliarden Euro in Klimaschutz

Geld vor einer Solaranlage

Die Europäische Union (EU) scheint mit Hinblick auf die neuesten Nachrichten fest entschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden. Dazu soll die bisherige Wirtschaftsweise umgekrempelt und private Energienutzung sowie der Verkehr umgebaut werden. In dieses gigantische Vorhaben will die EU-Kommission eine Billion Euro investieren. Es werden nun Pläne für den Einsatz der Mittel bis 2030 vorgestellt. Doch es gibt auch Zweifel.

Europäische Union fordert bessere Energieeffizienz-Kennzeichnung von Reifen

Energieeffizienz von Autoreifen

Die Energieangaben zu LKW- und PKW-Reifen sollen ab dem 1. Mai 2021 besser und genauer sichtbar sein. Wie die EU-Kommission letzte Woche mitteilte, haben sich die EU-Institutionen und Unterhändler bereits darauf geeinigt, damit Unternehmen und Verbraucher leichter energiesparende Modelle erkennen und auswählen können. Was hinter der neuen Energieeffizienz-Kennzeichnung von Reifen steckt und worauf sich Hersteller, Händler und Käufer einstellen müssen.

Energiewende könnte mit neuer Heiztechnik und steuerlicher Förderung deutlich schneller vorangehen

Nicht effektive Heizungen

13 Millionen der 21 Millionen in Deutschland eingesetzten Heizungen sind trotz ehrgeiziger Klimaziele der Bundesregierung noch immer veraltet. Hemmnisse für den Heizungsaustausch oder andere energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen sind unter anderem der fehlende Durchblick bei den zahlreichen Fördermitteln. Dabei helfen kann eine Fördermittelberatung. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten die Energiewende zu beschleunigen, sagen Branchenexperten. Und schreiben einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Diese Auswirkungen hat die neue EU-Energieeffizienzrichtlinie auf die Heizkostenverordnung

Gesetz zu Gebäude

Im Rahmen des europäischen Paketes „Saubere Energie für alle“ wurden letztes Jahr drei EU-Richtlinien verabschiedet, die auf die Wohnungswirtschaft direkten Einfluss haben werden. Ihre Umsetzung in nationales Recht ist für die nächsten Jahre geplant und die Digitalisierung soll u. a. auch Endverbraucher zum effizienteren Umgang mit Ressourcen animieren. Hier stellen wir die Neuerungen der EU-Richtlinie vor und welche Auswirkungen die Energieeffizienzrichtlinie auf die Heizkostenverordnung hat.

Erfolg vor dem EuGH: Bundesrepublik erreicht beihilferechtliche Genehmigung des EEG

Europäischer Gerichtshof

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat überraschend deutlich festgestellt, dass die Förderung des Stromerzeugung-Ausbaus nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2012, eigentlich keine staatliche Beihilfe sei. Es wurde auch der Kommissionsbeschluss für nichtig erklärt, der das Verfahren ins Rollen gebracht hatte. Die Entscheidung gibt Deutschland mehr Spielraum, die Energiewende auszugestalten und stellt energieintensiven Unternehmen Rückzahlungen in Millionenhöhe in Aussicht. Alle Infos zum Urteil.

Reform der Energieklassen – neue Datenbank und Kennzeichnung bis 2021

Energieeffizienzklassen

Für viele Verbraucher spielt der Energieverbrauch der Haushaltsgeräte eine entscheidende Rolle. Der durchschnittliche Energieverbrauch hat sowohl auf die Stromrechnung als auch auf die Umwelt einen drastischen Effekt. Die Europäische Kommission hat nun die Bestimmungen zur Energieeffizienzkennzeichnung neu definiert, die laut Schätzungen in 2030 eine Energieersparnis von 38 TWh pro Jahr bewirken könnten. Die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++ sollen dabei komplett verschwinden.

Beihilfe von der EU – Subventionen für Eisenbahnunternehmen genehmigt

Elektrischer Hochgeschwindigkeitszug

Die im elektrischen Schienenverkehr tätigen Eisenbahnunternehmen können jetzt durch neue staatliche Subvention ihre Energieeffizienz, d.h. den Energieverbrauch je Tonnenkilometer oder Passagier, verbessern. Durch die Regelung werden bis zu 50 Prozent aller Kosten für Maßnahmen zur Energieeffiziensteigerung, wie automatisierter Lösungen oder dem Erwerb moderner Hybridlokomotiven, vom Staat erstattet.

EU beschließt Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

Flagge EU

Die CO2-Emissionen des europäischen Gebäudebestands sollen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent gesenkt werden, im Vergleich zu den Werten aus dem Jahr 1990. Dadurch sollen nicht nur die Anteile emissionsfreier und emissionsarmer Gebäude erhöht werden, sondern auch die Haushalte von niedrigeren Energieausgaben profitieren.