Bundesministerium BMBF erhört seine Förderungen für Sektorkopplung und grüner Wasserstoff

Der aktuelle Bundesbericht „Energieforschung“ der Bundesregierung hat auch das Engagement vom Bundesforschungsministerium in der Energieforschung (BMBF) beleuchtet. Rund 50% aller Fördermittel zur Energieforschung, mit dem Schwerpunkten Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien, stammen vom BMBF. Vor allem die Forschungsprojekte zur Sektorkopplung und grüner Wasserstoff werden als Schlüsseltechnologien für die Energieversorgung der Zukunft finanziell vom Bund unterstützt.

Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBFDer jährliche Bundesbericht Energieforschung wurde letztens von der Bundesregierung verabschiedet. Im Bericht wurde das Engagement des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) besonders zum Ausdruck gebracht, denn die Hälfte der Fördermittel der Bundesregierung für Forschungsprojekte im Jahr 2019 wurde von BMBF zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms im Jahr 2019 wurden die Fördermittel auf 508 Millionen Euro erhöht.

Außerdem geht aus dem Bericht hervor, dass das BMBF seine Fördermittel vor allem in Richtung Sektorkopplung und grüner Wasserstoff lenken wird, da diese zu den Schlüsselbereichen für eine klimaneutrale und nachhaltige Energieversorgung zählen, heißt es in einer Mitteilung des BMBF.

Wie der Ökostrom-Rekord im ersten Quartal 2020 zeigte, decken schon heute erneuerbare Energien mehr als die Hälfte des deutschen Stromverbrauchs.

Lösungen für alle Sektoren der Energieversorgung

Grüner Wasserstoff
Grüner Wasserstoff ist mit Hinblick auf die wachsende Bedeutung der e-Mobilität eine wichtige erneuerbare Energieform (Symbolbild).

Die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erklärte, wie wichtig die Nutzung erneuerbarer Energien in den Industrieprozessen sei. Die Energieforschung arbeite an Innovationen, die künftig die klimafreundliche Herstellung von beispielsweise Stahl oder Chemikalien ermöglichen.

Die Kopernikus-Projekte, die bislang die größte Forschungsinitiative der BMBF im Bereich Energiewende sind, haben bereits an der Entwicklung solcher Innovationen gearbeitet. Alle Sektoren der Energieversorgung wie Industrie, Strom, Verkehr und Wärme sollen dabei Lösungen erhalten, die im Anschluss umgesetzt werden können. Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen entstehen Projekte wie ENSURE, SynErgie, Ariadne oder das Projekt P2X.

Dabei wird am Energienetz der Zukunft gearbeitet sowie die Möglichkeiten der Industrie bei der Stabilisation des Energienetzes bei variierender Verfügbarkeit von erneuerbarem Strom analysiert. Außerdem werden geeignete politische Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele geprüft und die Möglichkeiten untersucht, Strom in Kraftstoff, Chemikalien, Wärme und Gase umzuwandeln.

Grüner Wasserstoff entscheidend für die Energiewende

Ob als Rohstoff oder als Heiz- und Brenngas – grüner Wasserstoff spielt eine der wichtigsten Rollen bei der Energiewende und ist der zweite Forschungsschwerpunkt der BMBF. Mit der Hilfe vom grünen Wasserstoff lässt sich nämlich die Wärmeversorgung, der Verkehr und die Industrie klimafreundlich gestalten. Aus diesem Grund beschäftigt sich P2X mit der Produktion, dem Transport und der Nutzung vom grünen Wasserstoff. Die Nationale Wasserstoffstrategie wurde wegen der Marktfähigkeit vom grünen Wasserstoff und dem Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft beschlossen.

Grüner Wasserstoff war auch der Schwerpunkt vieler anderer Projekte der vergangenen Jahre, wie z. B. des Projektes MACOR oder Carbon2Chem. Dabei wurde beispielsweise der Ersatz der Kohle in der Stahlindustrie durch grünen Wasserstoff untersucht.

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Herr Cornelius Ober ist ein auf Fördermittel spezialisierter KfW- und BAFA-qualifizierter Energieberater.

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