Bundesrat empfiehlt den Bonus für erneuerbare Wärme mit KWK-Anlagen auf den Einsatz von Biogas zu erweitern

Nur mit dem Ausbau erneuerbarer Energien kann die Energiewende gelingen und die Klimaschutzziele bis 2050 noch erreicht werden. Ohne Bioenergie ist diese Ziel jedoch kaum zu erreichen. Der Bundesrat fordert deshalb auch erneuerbare Brennstoffe, wie die Biomasse, stärker zu fördern. Eine besondere Rolle nehmen dabei KWK-Anlagen ein.

Logo Landesverband Erneuerbare Energien e.V.Der Bruttostrombedarf soll bis 2030 zu 65% aus erneuerbaren Energien gedeckt sein. Dieses Ziel der Bundesregierung ist ohne Bioenergie jedoch kaum zu erreichen. Holz, Biogas und andere Biomassen machen aktuell rund 25% der regenerativen Stromerzeugung aus. Dabei werde dieser klimafreundliche Strom ganz unabhängig von Sonne und Wind zur Verfügung gestellt. Deswegen soll auf Empfehlung des Bundesrates der Einsatz von erneuerbaren Brennstoffen wie Biomasse stärker unterstützt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesverbandes Erneuerbare EnergienNRW e.V. (PDF, 134 Kb; öffnet in neuem Fenster).

Empfehlung des Bundesrates zum Kohleausstiegsgesetz

Anlage zur Wärmerückgewinnung
Wärmewende: Anlage zur Steuerung der zentralen Heizungs- und Kühlungsluftaufbereitung (Symbolbild).

Der Einsatz von erneuerbaren Energien ist für die Energiewende von größter Bedeutung. Ohne Bioenergie ist das gesetzte Ziel der Bundesregierung jedoch kaum zu erreichen, erklärt Sandra Rostek vom Fachverband Biogas und die Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie, laut der oben genannten Pressemitteilung.

Laut der Empfehlung zum Kohleausstiegsgesetz soll der Bonus für erneuerbare Wärme in Kraft-Wärme-Kopplungssystemen auf den Einsatz von erneuerbaren Brennstoffen wie Biogas erweitert werden. Bei der Wärmenutzung in KWK soll Biogas eine bedeutende Rolle spielen, wovon Industrie und Ballungsräume profitieren sollen.

Rostek begrüßte stellvertretend für mehrere Bioenergieverbände die Empfehlung des Bundesrats, die als Rückenwind für die Branche gesehen werde. Der Einsatz von erneuerbaren Brennstoffen wie Biogas solle im Interesse des Klimaschutzes in der Fernwärme und bei den Wärmeanwendungen der Industrie dringend weiter unterstützt werden. Nun liegt die Entscheidung beim Bundestag.

Forderung an die Bundesregierung

Nach der Anerkennung der Bedeutung von Biogas für die Energiewende seitens des Bundesrates wird von der Bundesregierung gefordert, die mit regenerativem Biogas betriebenen KWK-Anlagen zu fördern. Dieser Fokus auf erneuerbare Brennstoffe wie Biogas wird natürlich vor der Branche unterstützt. Den Vorschlag begrüßte auch Reiner Priggen, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW). Er erklärte, dass die Wärmewende nur auf diese Weise gelingen könne.

Um die Industrie und Ballungsräume gerade in Nordrhein-Westfalen flexibel mit erneuerbarer Wärme versorgen zu können, müsse künftig verstärkt Biogas genutzt werden. Dabei spiele die KWK die entscheidende Rolle und nun liegt es am Bundestag, dieser Empfehlung zu folgen. In KWK-Anlagen können Strom und Wärme gleichzeitig genutzt und erzeugt werden. Doch für die Energiewende sind diese Anlagen nur bedeutend, wenn sie auch mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Deshalb gilt Biogas als der ideale Energieträger.

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Herr Cornelius Ober ist ein von der KfW-qualifizierter Energieberater.

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