In landwirtschaftlichen Betrieben schlummert noch viel Potenzial im Bereich der Energieeffizienz

Das Ergebnis aus einem groß angelegtem Modellprojekt mit 18 landwirtschaftlichen Betrieben aus mit 11 Bundesländern hat gezeigt, dass Maßnahmen zur Energieeffizienz für landwirtschaftliche Betriebe großes Potenzial bieten können. Doch immer noch setzen zu wenig Unternehmen der Landwirtschaft auf die Möglichkeiten einer Energieberatung und Energieeffizienzoptimierung, welche vom Staat finanziell gefördert wird.

Energieeffizienz in der Landwirtschaft
Die Vorteile der Energieeffizienz sind in der Landwirtschaft noch nicht überall angekommen (Symbolbild).

In landwirtschaftlichen Betrieben besteht noch viel ungenutztes Potenzial, mit welchem sich die Stromkosten reduzieren könnten. Das abgeschlossene dreijährige Modellprojekt bestätigt dies mit eigenen Ergebnissen. Am Projekt „Energieeffizienz in der Landwirtschaft“ haben sich in 11 Bundesländern 18 landwirtschaftliche Betriebe beteiligt.

Die Energiewende in Deutschland ist zu einem wichtigen Thema geworden, zu dem immer mehr Akteure ihren Beitrag leisten wollen. Eine wichtige Baustelle sind auch die Bereiche Landwirtschaft und Gartenbau, in welchen den Unternehmen eine staatlich geförderte Energieberatung zur Verfügung steht. Jetzt erläutert auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in ihrer Pressemitteilung die möglichen Einsparpotenziale in der Landwirtschaft.

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Es heißt dort, die Vertreter von Beratungsorganisationen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern haben seit 2015 eine Kooperation gebildet. Die Energieeffizienzexperten haben sowohl in ihren Bundesländern als auch in Sachsen-Anhalt und Brandenburg gearbeitet, um in der Landwirtschaft Chancen für Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen herauszuarbeiten. Dabei haben sie 18 Leuchtturmbetriebe gewählt, in denen unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt wurden. Hier waren Spezialbetriebe mit Weinbau genauso wie Tierhalter, Biogaserzeugung, Pferdehaltung oder Hopfen vertreten.

Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Räume (LEL) erläuterte die Ergebnisse

Die LEL aus Schwäbisch Gmünd machte die Ergebnisse des Modellprojekts deutlich:

  • Der Durchschnitt der Einsparungen über alle Betriebe lag bei 20 %, wobei die Energieeinsparung der einzelnen Betriebe zwischen 4 und 46 % liegt.
  • Der Durchschnitt der Energiekosten lag bei 28 % und die Spanne der Energiekosteneinsparung lag zwischen 8 und 54 %.
  • Die Einsparung in Bezug auf die CO2-Emissionen lag zwischen 14 und 71 % mit einem Durchschnitt von 42 %.
  • Die Co2-Einsparung ist von der Größe der Betriebe stark abhängig (von 9 bis 280 t CO2).

Schweinehaltung als Beispiel für Energieeinsparung

Landwirten und Berater zeigten auf den Veranstaltungen an konkreten Beispielen, welche Einsparungen möglich sind. Im Jahr 2015 hatte Alexander Hake mit 1600 Mastplätzen der Schweinemäster einen Stromverbrauch von 77.485 kWh. Zu einer jährlichen Einsparung von rund 9.000 kWh führte allein der Austausch der Getreidemühle, doch für den größten Schub sorgte die Änderung der Luftführung. Allein durch diese Maßnahmen konnte der jährliche Energieverbrauch um 18.500 kWh gesenkt werden. Somit wird der Energieverbrauch Ende 2018 bei 43.500 kWh liegen. Die Kosten werden sich in 1,3 bis 8,9 Jahren amortisieren, wobei schon heute rund 9.000 € pro Jahr eingespart werden.

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Cornelius Ober, BLE-zertifizierter Energieberater für landwirtschaftliche Betriebe bei der Cornelius Ober GmbH

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