Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) schlägt Maßnahmen vor, um die Klimaziellücke zu schließen

Dass Deutschland seine Klimaziele für 2030 verfehlen wird, dürfte für niemanden eine Überraschung mehr sein. Es wurde nun bekannt gegeben, dass an dieser Tatsache auch die Maßnahmen aus dem Klimapaket nichts ändern werden. Aus diesem Grund werden von der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) zusätzliche und konsequentere Maßnahmen gefordert.

Logo Deutsche Unternehmensinitiative EnergieeffizienzMan solle nämlich nicht nur an das Klima denken, sondern auch die Wirtschaft durch konkrete Schritte unterstützen. Letzten Monat kritisierte DENEFF auch den Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) und forderte von der Bundesregierung an dem Nahe-Null-Energiestandard für neue Gebäude festzuhalten.

Klimapaket nur der erste Schritt

Laut einer letzte Woche veröffentlichten Mitteilung der DENEFF waren die Maßnahmen aus dem Klimapaket von vornherein nicht ausreichend gewesen, um die Klimaziellücke Deutschlands zu schließen. Damit wäre zwar ein erster Schritt getan, doch die Bundesregierung müsse unbedingt weitere und konkretere Maßnahmen so schnell wie möglich in die Wege leiten. Nur in diesem Fall könne man der Schließung der Klimaziellücke etwas näherkommen.

Der geschäftsführende Vorstand der DENEFF, Christian Noll, betonte, dass alle Sektoren ihren Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz leisten sollten. Damit könnte nicht nur dem Klima, sondern auch der Wirtschaft geholfen werden. Außerdem hätten die Bürger durch die niedrigeren Energierechnungen auch im finanziellen Sinne etwas davon.

Konkrete Vorschläge der DENEFF

Digitalisierung bei Energielösungen
Eine Forderung der DENEFF ist es, die Digitalisierung für Lösungen beim Energiesparen einfacher zu gestalten und damit voranzutreiben (Symbolbild).

Der Verband setzt sich dafür ein, dass die Bundesregierung so schnell wie möglich durchgreifen soll und so die Klimaziellücke mit folgenden Maßnahmen schließt. Einer der Vorschläge der DENEFF ist es, statt den geplanten Abschwächungen das Gebäudeenergiegesetz an den Klimazielen auszurichten. Das erwähnte Gesetz wird aktuell im Bundestag diskutiert.

Eine beschleunigte Abschreibung von Effizienzinvestitionen in der Industrie könne Unternehmen dabei helfen, die Energieeffizienz zu steigern, während die Bestrafung für Energiesparmaßnahmen über die besondere Ausgleichsregelung im EEG & Co. genau das Gegenteil bewirken würde. Zu weiteren Vorschlägen des Verbandes gehört auch die Idee, dass die Digitalisierung das Energiesparen einfacher gestalten könnte. Außerdem müsse man alles daransetzen, die Barriere für moderne Energiedienstleistungen zu beseitigen.

Verständlichere Heizkostenabrechnungen, die Erschließung von Abwärmepotenzialen und aussagekräftige Energieausweise sollen als weitere Maßnahmen zur Schließung der Lücke der Klimaschutzziele eingesetzt werden. Die bisherigen Energieeffizienzziele waren unverbindlich und wurden daher auch verfehlt. Deswegen solle ein Energieeffizienzgesetz mit einem Paris-kompatiblen Energieeinsparziel die richtige Lösung sein. Über weitere Nachrichten und Entwicklungen aus der Energieeffizienz oder zur Energiewende erhalten Sie regelmäßig und kostenlos im Newsletter der Cornelius Ober GmbH (hier abonnieren).

Den Link zu dieser Seite teilen

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

News per E-Mail erhalten – Newsletter

Wir versenden unseren Newsletter maximal 1-2 mal pro Monat. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Zur Anmeldung und Anmeldeinformationen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.