TU Dresden erhält erneut Zertifizierung ihres Umweltmanagements nach EMAS „Öko-Audit“

Die Technische Universität hat erneut die Zertifizierung ihres Umweltmanagementsystems nach EMAS erreichen können. Seit 2003 erfüllt die Universität jetzt schon die EG-Öko-Audit-Verordnung und muss sich neuen, gegenwärtigen Herausforderungen zur Reduzierung des Energiebedarfs und für mehr Energieeffizienz stellen. Dafür holt sich die TU Dresden auch die Ideen ihrer Studenten mit ein.

Logo Technische Universität DresdenEine der führenden und leistungsfähigsten Hochschulen Deutschlands, die Technische Universität Dresden, fühlt sich dem Umweltschutz schon längere Zeit verpflichtet und hat auch jetzt wieder das Audit zum Energiemanagementsystem EMAS erfolgreich abgeschlossen (hier alle Details über EMAS lesen). Bereits im Jahr 2003 entschloss sie sich – im Übrigen als erste Technische Universität Deutschlands – zur Einführung eines geprüften Umweltmanagementsystems entsprechend den damaligen Kriterien der EG-Öko-Audit-Verordnung. Im Rahmen der diesjährigen Überprüfung, die am 30. November und am 01. Dezember 2017 stattfand, wurden sowohl das TU-Kerngelände als auch der Botanische und der Forstbotanische Garten einer Überprüfung unterzogen, berichtet die TU Dresden auf ihrer Website.

„Das Umweltmanagementsystem nach EMAS leistet einen entscheidenden Beitrag, um Maßnahmen im Umweltschutz umzusetzen und die Umweltleistung der TU Dresden transparent darzustellen“, äußerte der Mitarbeiter der TU Dresden, Stephan Schöps. „Dabei werden Erfolge deutlich, aber auch Themen sichtbar, bei denen noch Handlungsbedarf besteht.“

Technische Universität Dresden mit Parkanlage
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind wichtige Themen an der TU Dresden (Bild © TU Dresden).

Äußerst positiv habe sich in den letzten Jahren beispielsweise der Papierverbrauch der Universität entwickelt. Im Jahr 2016 konnten hier im gegenüber dem Vorjahr etwa 4 Tonnen Papier eingespart werden. Eine Herausforderung stelle aber der stetig steigende Stromverbrauch dar, und das trotz Optimierung des Energiemanagements und dem Einsatz effizienterer Gebäudetechnik. Gründe dafür liegen unter anderem an einem steigenden Bedarf an Rechnerleistung sowie an Kälte. Um dem stetig steigenden Verbrauch entgegenzuwirken, suchen sowohl die TU-Wissenschaftler als auch die Mitarbeiter der Verwaltung gemeinsam nach praktikablen Lösungen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes CAMPER (CAMPus EnergieverbrauchsReduktion), das der Professur für „Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung“ angegliedert ist, zusammen mit dem „Dezernat Liegenschaften, Technik und Sicherheit“ sowie dem Staatsbetrieb „Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB)“ Maßnahmen, die zur Verringerung der Kältebedarfe, aber auch zur stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien beitragen sollen.

„Wichtig ist es außerdem, durch Aktionen und Projekte auf die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit hinzuweisen“, äußerte sich die Umweltkoordinatorin Ines Herr. Aus Anlass des diesjährigen Aktionstages „Einfälle statt Abfälle“ habe man eine Büroartikeltauschbörse veranstaltet, die großen Anklang gefunden habe. „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten gern häufiger solche Möglichkeiten nutzen oder organisieren sich eigene Tauschtische in ihren Bereichen.“

Studenten helfen bei Senkung des Energieverbrauchs mit

Fotovoltaikanlage TU Dresden
Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der TU Dresden versorgt verschiedene Bereiche der Universität mit Strom aus erneuerbaren Energien (Bild © TU Dresden).

In den letzten Jahren habe man gemeinsam mit dem Studentenwerk an der Senkung des Einwegbecherverbrauchs in Mensen und Cafeterien der Universität gearbeitet. Seit diesem Wintersemester ist es möglich, direkt an den Kassen Mehrwegbecher zu kaufen oder eigene Becher mitzubringen. Unter dem Motto „Grüner Tagen“ soll ab 2018 ein Leihservice für kleinere Veranstaltungen angeboten werden, bei dem Gläser, Wasserkaraffen, Thermoskannen und auch Namensschilder ausgeliehen werden können. „Damit wollen wir einen Beitrag zur Reduzierung von Abfällen wie Wegwerfbechern und Pfandflaschen leisten“, so die Koordinatorin abschließend.

Nachhaltiger Campus ergänzt Energieeffizienzoptimierungen

Ein weiterer neuer Schwerpunkt wird das Thema nachhaltiger Campus darstellen. Dazu wurden bereits einige Projekte initiiert, die den Campus insgesamt attraktiver machen sollen, und weitere werden folgen. Bis jetzt ist beispielsweise geplant, an verschiedenen Gebäuden neue Fahrradbügel anzubringen, Lebensräume für Tiere durch insektenfreundliche Wiesen zu schaffen, Nisthilfen anzubringen und auch einheimische Gehölze neu anzupflanzen. Partner aus der Wissenschaft, aus der Stadt Dresden sowie der Stadtverwaltung sollen gemeinsam mit den Verantwortlichen der Universität an einem Gesamtkonzept für die Gestaltung des Außenraums arbeiten. Um sämtliche Maßnahmen besser koordinieren zu können, wurde das Projekt „Nachhaltiger Campus“ initiiert. Dieses startete im Sommer 2017 mit einem Ideenwettbewerb, die daraus resultierenden Vorschläge selbst werden Anfang 2018 präsentiert.

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Seit 2009 beraten wir Unternehmen, Privatpersonen und Städte und Kommunen deutschlandweit, vorzugsweise in Hessen, Thüringen und Sachsen, auf ihrem Weg zu mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Dazu zählt auch die Planung und Einführung von einem Energiemanagementsystem.

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