Energieeffizienz von Gebäuden von entscheidender Bedeutung für Klimaneutralität in Deutschland

In einem Schreiben von KfW Research der KfW-Bank wird noch einmal die Energieeffizienz von Gebäuden als entscheidender Faktor für das Erreichen der Klimaziele der Bundesregierung bis 2050 hervorgehoben. Ohne energieeffiziente Gebäude sei das Erreichen von Klimaneutralität nicht möglich. Für Unternehmen, Privatpersonen und Städte/Kommunen stehen dafür zahlreiche staatliche Förderungen zur Verfügung.

Die meisten Menschen verbringen in Gebäuden den Großteil ihres Alltags – ob zu Hause in privaten Wohnungen, bei der Arbeit in Büros oder in anderen öffentlichen Gebäuden. Gebäude sind jedoch der größte Energieverbraucher in der EU und verursachen auch einen Großteil der CO2-Emissionen.

In Zahlen ausgedrückt, entfallen auf Gebäuden 40 % des Energieverbrauchs und 36 % der Treibhausgasemissionen in der EU, heißt es in einem Dokument der KfW-Bank, welches die Bundes Ingenieurkammer auf ihrer Website veröffentlicht hat. Wegen dieser hohen Bedeutung ist der Beitrag des Gebäudesektors für das Gelingen der Klimaneutralität entscheidend. Um bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, hat die EU-Kommission mit dem „Green Deal“ ein eintausend Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm für die Klimawende in Europa vorgestellt.

Größere Einsparungen im Gebäudesektor erforderlich

Zwischen 1990 und 2019 konnten im Sektor Gebäude über 40 % an Treibhausgasen eingespart werden. Laut Berechnungen reicht das allerdings bei Weitem nicht aus, um die Ziele aus dem Klimaschutzplan 2050 zu erreichen. Dafür müssten im Zeitraum zwischen 2019 und 2030 sogar noch mal weitere 43 % an CO2-Emissionen reduziert werden. Die jährlichen CO2-Einsparungen des Gebäudesektors müssten sich aufgrund der fehlenden Zeit sogar verdoppeln.

Sanierungen und energieeffizientes Bauen müssen sich lohnen

Grafik zur CO2-Einsparung einzelner Sektoren
Relative CO2-Einsparungen
der einzelnen Sektoren (Grafik © KfW Research/KfW-Bank).

Der größte Teil der Gebäude, die für die Klimaneutralität 2050 im Gebäudesektor relevant sind, wurden bereits gebaut. Dieser Umstand verdeutlicht noch einmal, wie bedeutend die Steigerung der Sanierungsrate ist.

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Wichtig dabei ist auch die Tatsache, dass Nichtwohngebäude im Vergleich zur größeren Anzahl der Wohngebäuden für 35 % des Gebäudeenergieverbrauchs und um die 50 % der gebäuderelevanten CO2-Emissionen verantwortlich sind. Das bedeutet, dass bei Nichtwohngebäuden Treibhausgas-Einsparungen noch gezielter realisiert werden müssen.

Auch wenn Neubauten nur 0,6 % der 18 Millionen Wohngebäuden ausmachen, muss auf die energetischen Anforderungen von 2050 geachtet werden. Es ist deshalb von größter Bedeutung, dass die Einsparungen im Neubau fortgesetzt werden.

Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt ist, dass sich die Sanierungen und Einsparungen für Immobilienbesitzer auch finanziell lohnen müssen. Zu diesem Zwecke stehen gezielte Förderungen zur Verfügung, doch auch ein steigender CO2-Preis könnte dabei helfen. Die Förderungen gibt es für Privatpersonen, Unternehmen und Städte/Kommunen.

Mehrkosten vs. Reduktion des Energiebedarfs

Durch höhere energetische Anforderungen sind die Baukosten zwar gestiegen, jedoch sind diese nicht die einzige Ursache für den Preisanstieg. Außerdem übersehen Kritiker oft die Tatsache, dass der Energiebedarf durch energetische Anforderungen oft deutlich reduziert wird. So werden die gestiegenen Baukosten durch reduzierte Energiekosten minimiert.

Jetzt von geförderter KfW-Energieberatung profitieren

Die Cornelius Ober GmbH ist spezialisiert auf die Energieberatung von Unternehmen, Privatpersonen und Städten/Kommunen. Als qualifizierter KfW-Energieberater berät Sie Herr Cornelius Ober zu allen Möglichkeiten einer energetischen Sanierung oder zum energieeffizienten Bauen. Sie haben Interesse an einem kostenlosen Auftaktgespräch? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Gerne sprechen wir persönlich über Ihr Vorhaben.

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Foto von Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober ist KfW-Energieberater und Experte im Bereich Energieeffizienz, energetischem Bauen und Sanieren und erneuerbare Energien.

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