Untersuchungen zeigt uneinheitliche Energieeffizienz-Optimierung in Deutschlands Gebäudebestand

Das Thema Klimaschutz ist aktueller denn je. Ziel ist es, den Klimaschutz durch die Energiewende zu erreichen, weshalb es auf jeden einzelnen ankommt. Der Gebäudebestand spielt dabei eine bedeutende Rolle, denn durch ungedämmte Gebäude bzw. durch undichte Dächer, Außenwände und Fenster entweicht viel Wärme. In privaten Haushalten ist die Heizung einer der größten Energiefresser. Welche Energieeffizienzoptimierung Immobilienbesitzer nun zuerst vornehmen sollten, darüber herrscht bei vielen Ungewissheit, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.

Durch die Dämmung der Gebäudehülle und die Erneuerung von Heizungen wird viel Energie gespart. Darüber hinaus wird die Chance erhöht, den gesetzten Klimaziele näherzukommen. Doch wie sieht es in Deutschland aus? Eine aktuelle Studie hat das Vorankommen der energetischen Sanierung in Deutschland untersucht.

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Ergebnisse der Umfrage

Eigenheimbesitzer können durch die Dämmung der Gebäude nicht nur Wärmeverluste miniminieren, sondern auch Energiekosten deutlich verringern und den Wohnkomfort steigern. Das Vergleichsportal Hausfrage.de hat neulich rund 9.000 Eigenheimbesitzer zum Thema Fassadendämmung, Dachdämmung und Isolation von Fenstern befragt. Die Ergebnisse waren deutlich: Bei nur etwas mehr als der Hälfte der Häuser wurde eine Wärmedämmung durchgeführt. So verfügen nur etwa 58 % der Gebäude in Deutschland über eine Fassadendämmung.

Norddeutsche Bundesländer Spitzenreiter bei der Isolation von Fenstern

Undichte Fenster sorgen für einen erheblichen Wärmeverlust und steigern die Energiekosten. Rund 86% der Befragten haben entsprechende Maßnahmen eingeleitet und bereits isolierte Fenster eingebaut. Am besten abgeschnitten haben die norddeutschen Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein, während es im Süden etwas schlechter aussieht. Im Bereich der Fensterisolation steht Bayern an letzter Stelle mit nur 71%.

Dämmen von Dächern ebenfalls uneinheitlich in den Bundesländern

Dämmung in einem Zimmer
Im Rahmen der energetischen Sanierung lassen sich alte Fenster austauschen, das Dach erneuern, die Heizungsanlage optimieren oder eine Dämmung abringen, um nur einige der staatlich geförderten Maßnahmen zu nennen. Ein Energieberater hilft bei der Auswahl der richtigen Maßnahmen und Fördermittel (Symbolbild).

Aus den Untersuchungen ging auch hervor, dass das Dämmen von Dächern in den Bundesländern ebenfalls unterschiedlich voranschreitet. Während in Niedersachsen bei 68 % der Familienhäuser eine Fassadendämmung durchgeführt wurde, sind es im Saarland nur 41 %. Baden-Württemberg hat mit 81 % am besten abgeschnitten. Die Dachdämmung liegt auf Bundesebene bei rund 72 %.

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Kosten und Förderung von Dämmmaßnahmen

Nur durch energetische Sanierung im Gebäudebestand können die gesteckten Klimaziele erreicht werden. Die genauen Kosten hängen von der individuellen Beschaffenheit eines Gebäudes ab. Deswegen sind jetzt Energieberater und Energieffizienzexperten gefragt, die einen Gebäudecheck vor Ort durchführen. Gebäudebesitzer können mit einem individuellen Sanierungsplan im Rahmen eine vorhergehenden Fördermittelberatung Förderungen beantragen und somit nicht nur Energie sparen, sondern auch zum Klimaschutz beitragen.

Energieeffizienz- und Fördermittelberatung beantragen

Seit 2009 unterstützt der qualifizierte BAFA- und KfW-Energieberater der Cornelius Ober GmbH Unternehmen und Privatpersonen bei der richtigen Auswahl an Maßnahmen und Fördermitteln für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden oder zur technischen Gebäudeplanung für Neubauten. Sie haben Interesse? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht für ein kostenloses Auftaktgespräch mit einem unserer Experten.

Cornelius Ober
+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

Foto Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober ist Experte für Energieeffizenz und KfW- sowie BAFA-qualifizierter Energieberater.

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