Förderung für Energieanalysen von öffentlichen Abwasseranlagen

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Mit der Förderung für Energieanalysen von öffentlichen Abwasseranlagen bietet die BAFA Städten und Kommunen die Möglichkeit, die Ausgaben für die Beraterhonorare von bis zu 30.000 Euro vom Staat zurückzuholen. Diese Seite bietet alle wichtigen Informationen zur Förderhöhe, Förderbedingungen und Förderfristen. Sie haben außerdem die Möglichkeit ein kostenloses Angebot einzuholen, weiterführende Informationen einzuholen und unseren BAFA-qualifizierten Energieberater mit dieser Leistungen zu beauftragen.

Die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Verfügung gestellte Förderung von Energieanalysen öffentlicher Abwasseranlagen hat zum Ziel, deren Energieeffizienz dieser Anlagen zu verbessern. Hier sollen Maßnahmen, die der Steigerung der Effizienz dienen, aufgezeigt und später auch umgesetzt werden. Die Untersuchung übernehmen spezialisierte externe Energieberater, wie beispielsweise von der BAFA qualifizierte Energieberater die Cornelius Ober GmbH.

Hinweis: Es ist nicht vorgeschrieben, dass der Berater durch eine Bewilligungsbehörde zugelassen sein muss. Die Verantwortung für die Beratung übernimmt der Antragsteller, wobei Antragsteller und Berater ein und die selbe Person sein müssen. Der Berater erhält dann auch die finanzielle Zuwendung von der BAFA.

 

1. Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind – vorbehaltlich eventueller Ausschlussgründe, die in Nummer 2.2 der Förderrichtlinie aufgeführt werden – sowohl alle natürlichen als auch juristischen Personen, die als Energieberater tätig sind, die nachfolgenden Anforderungen erfüllen und dies der Bewilligungsbehörde nachweisen:

  • Erfolgreicher Abschluss eines Hoch- bzw. Fachhochschulstudiums einschlägiger Fachrichtungen, beispielsweise der Ingenieur- und Naturwissenschaften, als staatlich geprüfter Techniker oder als Meister jeweils in einer einschlägigen Fachrichtung.
  • Zumindest ein Abschluss eines Referenzprojektes, in dessen Rahmen die Energieanalyse einer Abwasseranlage in Eigenverantwortung durchgeführt wurde. Dabei ist eine Projektbeschreibung (im Umfang von maximal einer DIN A4-Seite) einzureichen und der Auftraggeber mitzuteilen.
  • Mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, in deren Rahmen praxisbezogene Kenntnisse der Betriebsoptimierung von Abwasseranlagen erlangt wurden.

Wird der Antrag durch eine juristische Person eingereicht, muss die Energieberatung durch eine entsprechend den Vorgaben qualifizierte natürliche Person erfolgen.

2. Was wird gefördert?

Gefördert wird die Energieanalyse öffentlicher Abwasseranlagen, in diesem Fall die damit verbundenen Ausgaben für die Beraterhonorare. So sollen Kommunale Gebietskörperschaften inklusive deren Eigenbetriebe, aber auch kommunale Zweckverbände, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen, die einen mehrheitlich kommunalen Hintergrund aufweisen, bei der Energieanalyse ihrer öffentlichen Abwasseranlagen unterstützt werden.

Die Energieanalyse muss zumindest den Vorgaben des Arbeitsblattes DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse – Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“ entsprechen. Dies gilt sowohl für die Qualität, den Umfang der zu erhebenden Daten, die Maßnahmenbeschreibung sowie die Anfertigung des Abschlussberichtes. Im Rahmen der Energieanalyse müssen alle zum Betrieb der Abwasseranlage notwendigen Anlagenteile untersucht und bewertet werden. Nicht gefördert wird die Energieanalyse für einzelne Anlagengruppen.

3. Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt im Rahmen einer Anteilsfinanzierung und wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Überweisung des Betrages erfolgt an den antragstellenden Berater. Sie ist als Projektförderung auf Ausgabenbasis anzusehen. Als Berechnungsgrundlage für die Förderung gilt das Netto-Beraterhonorar. Die maximale Zuwendung liegt bei 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben und ist auf 30.000 Euro gedeckelt.

4. Interessante und häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) zur Förderung

4.1 Können weitere Fördermittel in Anspruch genommen werden?

Für das Beraterhonorar selbst können keine weiteren Fördermittel des Bundes in Anspruch genommen werden, sofern es sich um gleichartige Maßnahmen handelt. Bei einer Kombination mit anderen Förderprogrammen (beispielsweise der Bundesländer) ist darauf zu achten, dass die gesamten Fördermittel 85 Prozent der förderfähigen Ausgaben nicht überschreiten dürfen. Für die aus der Beratung hervorgehenden Maßnahmen und den daraus resultierenden Investitionen ist die Inanspruchnahme von Fördermitteln des Bundes, aber natürlich auch der Länder möglich.

4.2 Können finanzschwache Kommunen eine höhere finanzielle Entlastung erhalten?

Sofern es sich um Kommunen handelt, die ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen müssen, kann der Finanzierungsanteil aus den Mitteln dieses Programmes und Förderprogramme Dritter bei maximal 95 Prozent (sonst 85 Prozent) der förderfähigen Ausgaben liegen. Der Anteil des Bundes liegt auch hier weiterhin bei 30 Prozent. Allerdings können bis zu 65 Prozent aus anderen Förderprogrammen abgerufen werden. Der Antragsteller muss allerdings die Verpflichtung zur Aufstellung des Haushaltssicherungskonzeptes gegenüber dem BAFA nachweisen.

4.3 Wie findet man einen zugelassenen Energieberater?

Die BAFA selbst hat für dieses und alle weiteren Förderprogramme keine eigene Liste zugelassener Energieberater aufgestellt. Diese sollen sich auch weiterhin in der Energieeffizienz-Expertenliste, die von der dena (Deutschen Energie Agentur) geführt und kontrolliert wird, registrieren. Selbstverständlich ist auch die ESA-Energieberatung in der Energieeffizienz-Expertenliste eingetragen und übernimmt für Sie die Erstellung von Energieanalysen öffentlicher Abwasseranlagen.

Förderung für Energieanalysen von öffentlichen Abwasseranlagen beantragen!

Seit 2009 bieten wir Städten und Kommunen in ganz Deutschland unsere BAFA-qualifizierte Energieberatung. Hier haben Sie die Möglichkeit über uns die Förderung für Energieanalysen von öffentlichen Abwasseranlagen zu beantragen. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder fordern Sie ein kostenloses Angebot und Zusatzinformationen an.

+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

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