Nordrhein-Westfalen treibt die Energie- und Verkehrswende weiter voran und vereinfacht zentrale Förderprogramme für Klimaschutz und Elektromobilität. Mit automatisierten Prüfverfahren und klaren Förderschwerpunkten sollen Investitionen schneller umgesetzt werden. Unternehmen, Kommunen und Haushalte profitieren von höheren Zuschüssen und weniger bürokratischem Aufwand.
- Automatisierte Antragsprüfung reduziert Bürokratie
- Fokus auf Ladeinfrastruktur und gewerbliche E-Mobilität
- Zuschüsse für Erdwärme und Abwärmenutzung
- Spezielle Förderung für Kommunen und soziale Dienste
- Bildungs- und Beratungsangebote im Bereich Wärmewende
Mona Neubauer treibt die Neuausrichtung der Klimaschutzförderung in Nordrhein-Westfalen weiter voran. Mit der Fortsetzung der Programme „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ und „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ setzt die Landesregierung auf mehr Tempo, Digitalisierung und Praxisnähe. Ziel ist es, Investitionen in klimafreundliche Technologien einfacher zugänglich zu machen – für Unternehmen, Kommunen und private Haushalte gleichermaßen.
Kern des neuen Entlastungspakets ist ein schrittweise eingeführtes automatisiertes Prüfverfahren. Dadurch sollen Förderanträge schneller bearbeitet und bewilligt werden. „Klimaschutz muss sich lohnen – für die Menschen, für Unternehmen und für unsere Städte“, betont Neubaur in einer Pressemeldung vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Wer in klimafreundliche Technologien investiere, dürfe nicht an komplexen Antragsprozessen scheitern.
Bereits im vergangenen Jahr zeigte sich die hohe Nachfrage: Rund 3.400 Haushalte wurden bei der Nutzung von Erdwärme unterstützt. Zusätzlich entstanden fast 6.000 Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und bei Arbeitgebern – ein deutliches Signal für den steigenden Bedarf an praxistauglicher Ladeinfrastruktur.
Schwerpunkte: Ladeinfrastruktur und effiziente Wärmenutzung
Im Bereich der emissionsarmen Mobilität bleibt der Ausbau der Ladeinfrastruktur zentral. Für Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und bei Arbeitgebern sind bis zu 1.500 Euro pro Ladepunkt möglich. Besonders relevant für Gewerbebetriebe: Schnellladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge wird mit bis zu 40.000 Euro pro Ladepunkt gefördert. Öffentlich zugängliche Ladepunkte erhalten ebenfalls Zuschüsse.
Auch ambulante soziale Dienste und Kommunen profitieren. Für elektrisch betriebene Kleinst- und Kleinwagen stehen 3.000 Euro pro Fahrzeug bereit, Kommunen erhalten für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen bis zu 8.000 Euro. Damit wird insbesondere die Umstellung kommunaler und sozialer Fuhrparks auf klimafreundliche Antriebe unterstützt.
Im Förderstrang „Klimaschutztechnik“ rückt die effiziente Wärmenutzung in den Fokus. Erdwärmebohrungen für Mehrfamilienhäuser werden mit 30 Euro pro Bohrmeter, maximal 15.000 Euro, bezuschusst. Neu ist die gezielte Förderung der Abwärmenutzung: Unternehmen können Beratungsleistungen zur Identifikation von Abwärmepotenzialen mit bis zu 75 Prozent fördern lassen. Investitionen in Anlagen zur Auskopplung von Abwärme für Wärmenetze werden mit bis zu 100.000 Euro unterstützt.
Ergänzend fördert das Land Wärmeübergabestationen, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie Weiterbildungen im Bereich Wärmepumpe und kommunale Wärmeplanung. Gerade für mittelständische Unternehmen eröffnet sich hier erhebliches Potenzial zur Senkung von Energiekosten und CO₂-Emissionen. Eine fundierte Energieberatung hilft dabei, passende Förderbausteine zu kombinieren und Investitionen strategisch zu planen.
Förderprogramme als Hebel für die Wärmewende
Die Neuausrichtung von progres.nrw zeigt: Klimaschutz soll alltagstauglich und wirtschaftlich attraktiv sein. Durch die Kombination aus finanziellen Anreizen, Digitalisierung der Verfahren und gezielter Unterstützung für Kommunen und Betriebe wird die Umsetzung konkreter Maßnahmen erleichtert. Für Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen entstehen damit verlässliche Rahmenbedingungen für langfristige Investitionen in Energieeffizienz und nachhaltige Infrastruktur.
Nordrhein-Westfalen treibt die Energie- und Verkehrswende weiter voran und vereinfacht zentrale Förderprogramme für Klimaschutz und Elektromobilität. Mit automatisierten Prüfverfahren und klaren Förderschwerpunkten sollen Investitionen schneller umgesetzt werden. Unternehmen, Kommunen und Haushalte profitieren von höheren Zuschüssen und weniger bürokratischem Aufwand.








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