Stromerzeugung und Stromverbrauch im April gegenüber Vorjahr deutlich gesunken

Im Vergleich zum April 2019 ist dieses Jahr in Deutschland die Stromerzeugung um 16,8 Prozent bzw. der Stromverbrauch um 8,3 Prozent gesunken. Auch der durchschnittliche Großhandelspreis war mit 17,09 Euro/MWh niedriger als der Durchschnittspreis im Vergleich zum gleichen Zeitraum letzten Jahres. Es wurde 596,4 GWh mehr Strom importiert als exportiert. Das machte Deutschland zum Nettoimporteur. Die Zahlen im Überblick.

Anteil des erzeugten Stroms aus Erneuerbaren höher: Im Vergleich zum April letzten Jahres, als die Stromerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energieträgern 41,8 TWh betrug, waren es im April 2020 insgesamt 34,7 TWh. Damit wird deutlich, dass es zur Senkung der Stromerzeugung in Deutschland gekommen ist. Das berichtet die Bundesnetzagentur.

Außerdem ist jetzt der Anteil des aus erneuerbaren Energien gewonnenen Stroms höher und der Strom aus konventionellen Energieträgern niedriger. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 33,9 Prozent. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stieg dagegen um 3,6 Prozent an.

Die Zahlen sprechen für sich

Stromerzeugung April 2020
So war die Verteilung der Stromerzeuger im April 2020 (Bundesnetzagentur; www.smard.de)

Die höchste Stromerzeugung wurde am 20. April zwischen 12 Uhr und 13 Uhr bei einem Maximum von knapp 78,6 GWh vermerkt. Der Stromverbrauch erreichte zu diesem Zeitpunkt 64 GWh. Damit liegt die höchste Stromerzeugung im April 2020 um 1,3 Prozent unter dem Wert im Vergleich zum April letzten Jahres.

Währenddessen wurde am 26. April 2020 zwischen 6 Uhr und 7 Uhr in diesen Monat am wenigsten Strom erzeugt. An diesem Sonntag erreichte die gesamte Stromerzeugung gerade mal 27,6 GWh, während in diesem Zeitraum nur 37,4 GWh Strom verbraucht wurden.

Die höchste Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien geschah am 21. April zwischen 12 Uhr und 13 Uhr, als insgesamt 64,5 GWh Öko-Strom gewonnen wurden. Den größten Anteil leistete Photovoltaik und mit 48,8 Prozent, während Onshore Windanlagen 37,5 Prozent und Offshore Windanlagen 4,2 Prozent beigetragen haben. Biomasse, Wasserkraft und sonstige Erneuerbare haben einen Anteil von 9,5 Prozent ausgemacht. In den ersten drei Monaten dieses Jahres brach Deutschland übrigens den Ökostrom-Rekord, da mehr als die Hälfte des deutschen Stromverbrauchs von erneuerbaren Energien gedeckt wurde.

Zur niedrigsten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kam es am 26. April zwischen 20 Uhr und 21 Uhr, als 8,2 GWh Strom erzeugt wurden. Mit 58,5 Prozent machte Biomasse den Hauptteil aus, während Wasserkraft mit 19,5 Prozent, On- und Offshore Windanlagen mit insgesamt 18,3 Prozent und Photovoltaik und sonstige Erneuerbare mit 3,7 Prozent beigetragen haben.

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Herr Cornelius Ober ist staatlich qualifizierter Energieberater der KfW-Bank und BAFA.

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