Vergünstigungen für Kleinkraftwerke sollen erhalten bleiben

Eine Initiative aus Thüringen und Rheinland-Pfalz hat sich dafür eingesetzt, dass sich die Bundesregierung in der Europäischen Kommission für den Erhalt von Vergünstigungen für Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Anlagen) einsetzt. Diese Initiative war nur erfolgreich. Für Schulen, Altenheime, Krankenhäuser und Freizeitbäder wäre es sonst teuer geworden.

Wärmetauscher

Wie wichtig die Energiewende für Deutschland ist, zeigen verschiedene Initiativen und die unterschiedlichen Förderprogramme von Bund und Ländern. Eine dieser Initiativen kommt aus Thüringen und setzt sich für Nachlässe in Bezug auf die Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ein. Weiterhin soll sich bei der Europäischen Kommission die Bundesregierung dafür einsetzen, dass für Institutionen und Unternehmen, die aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Anlagen) ihren Strom gewinnen, die Vergünstigungen beibehalten werden. Dies hat auf Initiative von Rheinland-Pfalz und Thüringen der Bundesrat auch so beschlossen.

Der Hintergrund dafür ist, dass die Betreiber von KWK-Anlagen (betrifft diejenigen, die ab dem 1. August 2014 ans Netz angeschlossen sind) seit Jahresbeginn dazu verpflichtet sind, die volle EEG-Umlage zu zahlen. Vorher waren sie bis zu 60 % von der Umlage befreit.

All dies hätte nicht nur für Unternehmen erhebliche finanzielle Folgen, da zum Teil auch Altenheime, Schulen, Krankenhäuser, Freizeitbäder, Wohngebäude und Hotels davon betroffen sind. Außerdem stehen auf dem Spiel auch Arbeitsplätze, da man deshalb den Einbruch des Marktes für KWK befürchtet.

Hier geht es um Wertschöpfung und Investitionen am Standort Deutschland sowie das Schaffen neuer und den Erhalt guter Arbeitsplätze, weshalb passende Rahmenbedingungen erstellt werden müssen. Dabei darf es nicht zu einer Überforderung zu Lasten anderer Endverbraucher kommen.

Hocheffiziente KWK-Anlagen sind bei der Umsetzung der Energiewende ein wichtiger Baustein, da bereits kleinere Anlagen zum Erreichen der Klimaschutzziele einen maßgeblichen Anteil leisten können. Auch das BAFA bietet seit dem 1. März 2018 neue Förderung für marktreife und innovative Klimaschutzprodukte. Im Oktober 2016 hatte die Bundesregierung die weitere Förderung von KWK-Anlagen beschlossen. Mehr News zum Thema auch in Zukunft im kostenlosen Newsletter der Cornelius Ober GmbH (hier anmelden).

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