EU stellt neue Pläne zur Eindämmung der globalen Erwärmung vor

Die Europäische Union (EU) ist aufgrund der zahlreichen Investitionen in die Klima- und Umweltpolitik weltweit führend. Das ehrgeizige Ziel der EU lautet, bis 2050 europaweit keine Netto-Schadstoffemissionen zu verursachen. Nun folgen weitere Schritte, um zu diesem Ziel zu gelangen.

Flagge der EU im Sonnenschein
Die Europäische Union verfolgt ehrgeizige Ziele bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen den Klimawandel. Umweltschützern gehen die Maßnahmen oftmals nicht weit genug. Im Bereich der energetischen Gebäudesanierung will die EU zukünftig noch mehr Anreize für z.B. Energieeffizienzmaßnahmen setzen (Symbolbild).

Neue Pläne der EU vorgestellt: Am Mittwoch letzte Woche gab die EU ihre neuen Pläne bekannt, die die globale Erwärmung eindämmen sollen. Zahlreiche Nachrichten hatten darüber berichtet. Darunter wurde eine neue Strategie vorgestellt, mit der hochverschmutzende Methangasemissionen bekämpft werden sollen. Darüber hinaus plant die EU, Millionen alter Gebäude um den 27-Nationen-Block zu renovieren und auf diese Weise ihre Energieeffizienz zu steigern.

Der Einfluss gefährlicher Chemikalien auf die Umwelt soll ebenfalls begrenzt sowie deren eventuelle Verwendung in Kosmetika, Spielzeug und anderen Produkten eingeschränkt werden, so die Europäische Kommission.

Sicherere Chemikalien fördern

Die Chemikalienstrategie besteht darin, sicherere Chemikalien zu fördern und schädliche Substanzen aus Verbraucherprodukten auslaufen zu lassen. Bedingt gefährliche Chemikalien in Verbindung mit anderen Substanzen würden genauer beobachtet werden. Weitere Ziele sind Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Einsatz von Chemikalien und bessere Gesetze zum Umgang mit Chemikalien.

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Methangasemissionen um ein Drittel reduzieren

Methangasemissionen aus den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Abfall verursachen gravierende gesundheitliche Probleme und zählen zu den Hauptursachen für den Klimawandel. EU-Energiekommissar Kadri Simson sagte, dass diese um ein Drittel reduziert werden müssten, um den Klimazielen der EU näher zu kommen.

Daher sollen durch eine Verbesserung der Messung und Berichterstattung von Methanemissionen große Emittenten lokalisiert und größere Gaslecks gefunden werden. Energieunternehmen müssten so die Lecks schneller reparieren. Außerdem wäre die Freisetzung und Verbrennung von Abgasen durch neue Regeln begrenzt.

Landwirtschaftliche Emissionen könnten durch eine bessere Datenerfassung über das Problem und den Austausch von Ideen reduziert werden. Beim Abfallsektor spielen dagegen das Schneiden oder Deponieren von Deponiegasen als Energiequelle eine wichtige Rolle.

Steigerung der Energieeffizienz von alten Gebäuden

Die EU möchte in den nächsten zehn Jahren doppelt so viele alte Gebäude renovieren und so die Energieeffizienz steigern. Für den Bausektor bedeutet die Renovierung von 35 Millionen Gebäuden 160.000 „grüne“ Arbeitsplätze. Wenn alles richtig gemacht und die richtige Gesetzgebung eingeführt wird, könne jeder und insbesondere kleine Unternehmen von der Strategie profitieren, so Frans Timmermans, Executive Vice President der Kommission.

Staatliche geförderte Energieeffizienzmaßnahmen in Anspruch nehmen

Seit 2009 begleiten wir Unternehmen, Privatpersonen und Städte/ Kommunen bei der Optimierung ihrer Energieeffizienz unter Prüfung aller Möglichkeiten staatlicher Fördermittel. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht und Sie erhalten einen Termin für eine kostenloses Auftaktgespräch, sowie einer Fördermittelberatung.

Cornelius Ober
+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

Foto Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober ist Experte für Energieeffizenz und KfW- sowie BAFA-qualifizierter Energieberater.

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