Kommunen fordern bundesweiten „Masterplan Klimaschutz“

Die Stadt Konstanz hat einen „Klimaschutznotstand“ ausgerufen und die Kommunen wünschen sich von den Ländern und vom Bund einen bundesweiten „Masterplan Klimaschutz“. Damit sollten die kommunalen Klimaaktivitäten gefördert und nachhaltig unterstützt werden. Zudem sind zusätzliche Anreize nötig, um auch die Bürger stärker zum Klimaschutz zu animieren.

LED-Stadtbeleuchtung
Die Umrüstung auf LED-Beleuchtung ist eine Möglichkeit für Städte und Kommunen die Energiekosten zu senken und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten (Symbolbild).

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, forderte im Interview für die Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ einen deutschlandweiten „Masterplan Klimaschutz”, da die Kraft der Kommunen alleine nicht ausreicht. Das berichtet unter anderem die Tagesschau auf ihrer Website. Vor Ort engagieren sich viele Kommunen für den Klimaschutz, vor allem in den Bereichen Energieeffizienz, Mobilität und Nachhaltigkeit.

Die Stadtwerke sind dabei ein wichtiger Hebel, um die Wärmewende, die Energiewende im Strombereich sowie den öffentlichen Personennahverkehr klimafreundlich umzubauen. Zum Klimaschutz lässt sich auch mit nachhaltiger Beschaffung beitragen. Doch das alles reicht nicht, weshalb Landsberg insbesondere an die Länder und den Bund appellierte, mehr Unterstützung zu leisten. Ein Masterplan soll das gemeinsame Ziel aller darstellen.

Konstanz ruft Klimanotstand aus

Die Stadt Konstanz hat vor wenigen Tagen Schlagzeilen gemacht, als ihr Gemeinderat eine Resolution zur Ausrufung des Klimanotstandes beschlossen hat. Zur Beschleunigung der Klimaschutzziele soll eine Liste von Maßnahmen geprüft werden, u.a.: Maßnahmen zur Erhöhung der Sanierungsrate im Stadtgebiet, Energiemanagement für städtische Gebäude, die klimaneutrale Energieversorgung von Neubauten, Ziele im European Energy Award und das Mobilitätsmanagement für die Gesamtstadt.

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100 Kommunen erhalten Unterstützung im Projekt der EU

Laut der Energieagentur Rheinland-Pfalz zahlen deutsche Städte und Gemeinden jährlich rund sechs Milliarden Euro an Energiekosten nur für ihre Liegenschaften. Die Energieagentur hilft gerade Kommunen dabei, ihre Potenziale aufzudecken und energieeffizienter zu werden. Bei dem Projekt der EU „100 Energieeffizienz-Kommunen Rheinland-Pfalz“ sollen 100 Kommunen unterstützt werden und dank der großen Nachfrage sei dieses Ziel bereits erreicht.

Insbesondere kleine und mittlere Kommunen haben die Unterstützung gerne in Anspruch genommen. Einige erhielten auch Unterstützung bei der systematischen Kontrolle und Erfassung ihrer Energieverbräuche, bei energetischer Sanierung und bei der Beantragung der Fördermittel. Über eine Fördermittelberatung und energetische Gebäudesanierung können sich Kommunen, Unternehmen aber auch Privatpersonen bei der Cornelius Ober GmbH informieren oder den kostenlosen Newsletter zum Thema Energiewende hier abonnieren.

Beratungsmöglichkeiten für Städte und Kommunen

Seit 2009 bieten wir speziell für Städte und Kommunen Beratungen für die städtische und kommunale Energiewende. In einem persönlichen Beratungsgespräch zeigen wir Ihre persönlichen Einspartpotenziale auf, geben Hinweise auf Fördermöglichkeiten und begleiten Sie auf Wunsch von der Antragsstellung über die Maßnahmendurchführung bis zum Abschluss. Nutzen Sie für weitere Informationen gerne die Möglichkeiten unseres kostenlosen Auftaktgesprächs.

+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

Foto von Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober ist Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zur kommunalen Energiewende und energetischer Stadtsanierung.

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