Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt energetische Sanierung von Altbau

Wer einen Altbau erworben hat, muss gemäß den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine energetische Sanierung durchführen. Hier gilt es wichtige Fristen zu kennen. Welche Fristen für Altbau-Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern gelten und welche Maßnahmen erforderlich sind, zeigt dieser Beitrag.

Energetische Sanierung von Altbau
Die Energieeinsparverordnung EnEV macht Käufern von Altbau Vorgaben für die energetische Sanierung. Diese müssen von den neuen Besitzern eingehalten werden.

Die Käufer von Altbau müssen jetzt für baldige Sanierungen Geld einplanen, wie zum Beispiel für das Dämmen der obersten Geschossdecke oder das Isolieren von Armaturen und Wasserleitungen. Dies wird so von der Energieeinsparverordnung EnEV verschrieben.

Wie der Verband Privater Bauherren in Berlin erläutert, sieht der Gesetzgeber vor, dass man bereits in den ersten zwei Jahren Geld in die energetische Sanierung investieren muss, wenn man einen Altbau kauft. Die Nachrüstpflicht gilt laut aktueller Energieeinsparverordnung für Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die nach dem 1. Februar 2002 einen Altbau künftig übernehmen werden oder bereits übernommen haben.

Erforderliche Maßnahmen: Nach der Grundbucheintragung des neuen Besitzers müssen spätestens zwei Jahre danach alle zugänglichen Warmwasserleitungen in ungeheizten Räumen sowie deren Armaturen isoliert sein. Die neuen Besitzer müssen außerdem beheizte von nicht beheizten Räumen trennen, d.h. die obersten Geschossdecken dämmen. Dabei kann man das Dach alternativ auch dämmen. Laut dem Verband Privater Bauherren dürfte die neue Dämmung einen bestimmten Wärmedurchgangskoeffizienten nicht überschreiten.

Zusätzlliche Maßnahmen: Zusätzlich könnten weitere teure Investitionen dazukommen, wie zum Beispiel die Erneuerung des Heizkessels, der mit gasförmigen oder flüssigen Stoffen betrieben wird (für die Heizungsoptimierung bietet die BAFA eine Förderung. Für den Austausch der Heizung stehen im Marktanreizprogramm finanzielle Fördermittel bereit) . Kaufinteressenten können aus dem Energieausweis erfahren, ob sie beim Kauf die Gelder für die Nachrüstpflicht einplanen müssen. In neueren, speziell für den Verkauf angefertigten Dokumenten, ist die Nachrüstpflicht ausdrücklich aufgeführt und muss dann vom Käufer umgesetzt werden. Die Nachrüstpflicht gilt auch für Erbschaften.

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Cornelius Ober - Foto
KfW-Energieberatung Cornelius Ober berät seit 2009 Unternehmen, Privatpersonen und Städte/Kommunen bei der energetischen Sanierung ihrer Immobilien.

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