Energieeffiziente Kommune: Stadtwerke Trier und Klinikum verstärken ihre Kooperation

Die Stadtwerke Trier und das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen verstärken ihre Kooperation für ein gesundes Stadtklima in Trier. Neben der erfolgreichen DIN ISO 50001:2011-Zertifizierung des Klinikums werden auch Mitarbeiter belohnt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit anreisen. Ein Bericht über eine Stadt auf dem Weg zu einer energieeffizienten Kommune.

Die Stadtwerke Trier und das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen werden ihre Zusammenarbeit weiter verstärken, um so für eine noch energieeffizientere Kommune zu sorgen. Ein sichtbares Zeichen dafür ist der gemeinsam gestaltete Stadtbus, der auf die Zusammenarbeit hinweist und tagtäglich durch Trier rollt. Mit diesem Stadtbus wollen das Krankenhaus und die Stadtwerke auf gemeinsame Projekte hinweisen, die den Umweltschutz, die Nachhaltigkeit sowie die Zukunftsorientierung zum Thema haben.

Mancher stellt sich vielleicht die Frage, was ein städtischer Energieversorger und ein konfessionell gebundenes Krankenhaus für Gemeinsamkeiten haben können. Dabei sind diese durchaus vorhanden. Beide wollen für das Wohl der Menschen der Region sorgen, wenn auch teilweise in unterschiedlichen Bereichen. Beide Unternehmen haben unter anderem zum Ziel, die eigene Energiebilanz zu verbessern.

Stadtwerke Trier und Klinikum Mutterhaus
Zusammen für eine energieeffizientere Kommune: Vertreter der Stadtwerke Trier, Klinikum Mutterhaus und der Oberbürgermeister von Trier,Wolfram Leibe (rechts) (Bild © Kristina Kattler, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen).

Bereits seit einigen Jahren kooperieren die Stadtwerke und das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier. So wurde beispielsweise auf dem Gelände des Klinikums ein mit Bioerdgas betriebenes Blockheizkraftwerk installiert. Derzeit bereiten die Stadtwerke die Installation zweier Ladestationen für Elektrofahrzeuge am Klinikum vor. Hier können sowohl Patienten, Besucher und Mitarbeiter ihre Fahrzeuge mit Strom betanken. In Zukunft möchte man die Elektromobilität weiter ausbauen. Der Geschäftsführer des Klinikums, Jörg Mehr, äußerte sich dazu folgendermaßen: „Dieses Projekt ist wichtiger Bestandteil in der Ausrichtung unseres Klinikums, ein umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln in allen Bereichen zu etablieren.“

» Möglichkeiten für den Weg zur energieeffizienten Stadt oder Kommune

Klinikum erhielt Zertifizierung nach DIN ISO 50001:2011

In den letzten Jahren wurde eine Zertifizierung nach DIN ISO 50001:2011 in Angriff genommen, 2016 bekam das Klinikum Mutterhaus die Zertifizierungsurkunde ausgehändigt. Anfang September wurde die Auszeichnung erneuert. Nicht nur Patienten und Besucher, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses profitieren von dem Umweltzertifikat. Wer mit dem Stadtbus zur Arbeit fährt, erhält vom Arbeitgeber einen monatlichen Zuschuss für das Monatsticket.

Auch der Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, fand für die Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum und den Stadtwerken lobende Worte, wie lokalo.de berichtet:

„Zwei der größten Arbeitgeber in Trier kooperieren und sorgen somit gemeinsam für ein grüneres Stadtklima. Das gemeinsam vereinbarte Ziel der CO²-Neutralität bringt auch die Stadt Trier beim Klimaschutz ein Stück weiter.“

Erfreut über die Weiterentwicklung der Firmenkooperation zeigt sich auch der Sprecher des Stadtwerke-Vorstands, Dr. Olaf Homfeck:

„Von der klimaneutralen Energielieferung über Lademöglichkeiten für Elektromobilität bis hin zu projektbezogenen Energieberatungen – wir haben in den letzten Monaten unser Portfolio in Sachen Energiedienstleistungen spartenübergreifend ausgebaut. Deshalb freut es mich sehr, dass wir mit dieser strategischen Weiterentwicklung jetzt unseren langjährigen Partner Klinikum Mutterhaus unterstützen und unser Know-how einbringen können.“

Neben Trier nehmen zahlreiche weitere Städte und Kommunen in Deutschland eine Vorbildrolle im Bereich gesundes Städteklima und Energieeffizienz ein. So hat der Stadtrat der thüringischen Stadt Gera Anfang 2016 über die Zertifizierung zur „Energieeffizienten Kommune“ beraten. Osnabrück und Geestland haben die von der Deutschen Energie-Agentur durchgeführte Zertifizierung bereits abgeschlossen und zählen seit August diesen Jahres offiziell zu neun „Energieefizienten Kommunen“ in Deutschland. Ebenfalls im August dieses Jahres berichteten wir über die energetischen Maßnahmen des Wolfsburger Stadtteils Barnstorf, die ihre Stadtbeleuchtung auf LED umrüsteten und weitere energieeffiziente Maßnahmen planen. Erst Im Februar letzten Jahres hatte die BAFA ihr Förderprogramm zur Energieberatung für Kommunen erweitert. Über alle neuen Beispiele berichten wir auch in Zukunft im Blog der Cornelius Ober GmbH (Newsletter abonnieren).

Selber energieeffiziente Kommune werden?

Seit 2009 beraten wir Städte und Kommunen deutschlandweit über ihre Möglichkeiten einer Energieeffizienzverbesserung (z.B. Stadtbeleuchtung oder Energieeffizienz öffentlicher Gebäude) unter Beachtung finanzieller Förderungen von Land und Bund.

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