Klimabilanz 2020: Gebäudebereich hat als einziger Sektor das Ziel verfehlt – Förderung und Energieeffizienz als Rettung

In der Klimabilanz 2020 heißt es, dass im Vergleich zum Referenzjahr 1990 die CO2-Emissionen in Deutschland um mehr als 40% zurückgegangen sind und damit die Erwartungen übertroffen wurden. Auch wenn fast alle Sektoren das erste Etappenziel erreicht haben, so hat der Gebäudesektor nicht gut abgeschnitten. Staatliche Förderungen für Energieeffizienzmaßnahmen können die Rettung sein.

Das erste Etappenziel der Bundesregierung waren 40% weniger Emissionen. Allerdings sah es vor der Corona-Pandemie so aus, als wäre dieses Ziel nicht mehr rechtzeitig zu erreichen. Der Bundesumweltministerin Svenja Schulze zufolge kam es gerade wegen der Corona-Pandemie zur positiven Überraschung, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle BuVEG.

Seit 1989 hat die Reduzierung der CO2-Emissionen im Jahr 2020 den größten jährlichen Rückgang gemacht. Bei der Vorstellung der Klimabilanz 2020 am 16. März bestätigte die Ministerin, dass die Emissionen sogar um 40,8 Prozent zurückgegangen sind. Laut dem Umweltbundesamt soll die Pandemie zum Teil dazu beigetragen haben. In der Industrie wurde die Produktionsaktivität reduziert, während der Stromverbrauch und die Mobilität ebenfalls stark zurückgegangen sind – das hatte positive Auswirkungen auf alle Sektoren außer im Gebäudebereich.

Gebäudesektor verfehlt die Vorgaben

Alte Häuser in Leipzig
Das Sanierungspotenzial im Gebäudesektor ist groß. Hier am Beispiel eines Stadtteils in Leipzig. Vor allem sanierungsbedürftige Mehrfamilienhäuser bieten enormes Energieeinsparungspotenzial und werden vom Bund großzügig gefördert (Symbolbild).

Der Gebäudesektor hat als einziger Sektor die Vorgaben verfehlt und den zulässigen Höchstwert um 2% überschritten, da er von der Pandemie zusätzlich belastet wurde. Durch Homeoffice wurde nämlich zusätzlich geheizt, während Nichtwohngebäude zwar wenig genutzt wurden, aber dennoch im Betrieb bleiben mussten.

Die Bundesumweltministerin betonte, dass jetzt im Gebäudesektor mehr passieren müsse. In den nächsten 3 Monaten wird vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat ein Maßnahmenpaket erwartet.

Förderung und Energieeffizienz

Die für einen Teil der Gebäude-Sanierungsmaßnahmen verantwortliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) berichtet über rückläufige Maßnahmen an der Gebäudehülle seit 2013. Erst nachdem die Förderung 2020 erhöht wurde, kam es zu einer Verdoppelung der Effizienzmaßnahmen. Daraus geht hervor, dass die Förderung durchaus ihre Wirkung zeigt und dass ohne Energieeffizienz nicht mit einer bedeutenden Reduzierung der CO2-Emissionen im Gebäudesektor zu rechnen ist.

Der Geschäftsführer des BuVEG sagte, dass die Sanierungsrate dringend erhöht und modernisierte Gebäude mit den Klimazielen 2050 übereinstimmen müssten. Dies wirke sich nicht nur positiv auf das Klima aus, sondern würde auch Vorteile für Bewohner und Nutzer bringen. So würden Gebäudesanierungen neben der Förderung des Komforts und der Gesundheit unter anderem auch den finanziellen Wert der Immobilien steigern.

Zu staatlicher Förderung und Energieeffizienz beraten lassen

Seit 2009 berät und begleitet die Cornelius Ober GmbH Unternehmen, Privatpersonen und Städte/Kommunen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen und Nordbayern zu staatliche geförderten Energieeffizenzmaßnahmen. Sie haben Interesse an der Heizungsoptimierung, Dacherneuerung, Dämmung, Austausch von Fenstern oder Beleuchtung? Sie interessieren sich zu den Möglichkeiten einer Energieeffizienzoptimierung? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht für ein kostenloses Auftaktgespräch mit unserem BAFA- und KfW-qualifiziertem Energieberater.

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Herr Cornelius Ober ist BAFA- und KfW-qualifizierter Experte für Energieeffizienzoptimierung.

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