49 deutsche Unternehmen appellieren an die nächste Bundesregierung, den Klimaschutz konsequent voranzutreiben. Sie fordern stabile Rahmenbedingungen, steuerliche Anreize für klimafreundliche Investitionen und eine effizientere Energiewende. Wirtschaft und Klimaschutz dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden – im Gegenteil: Nachhaltigkeit sei ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
- 49 Unternehmen fordern verlässliche Klimapolitik von der neuen Regierung.
- Stabilität bei CO₂-Bepreisung und Emissionshandel ist für Investitionen entscheidend.
- Erneuerbare Energien müssen für wettbewerbsfähige Energiepreise ausgebaut werden.
- Steuerliche Anreize sollen klimafreundliche Innovationen fördern.
- Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind vereinbar und bieten Chancen.
Die deutsche Industrie spielt eine zentrale Rolle beim Erreichen der Klimaschutzziele – und sie kommt dabei spürbar voran. Das zeigt der Abschluss des Förderwettbewerbs 2025 im Rahmen der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK). Mit dem Programm unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Unternehmen dabei, ihre Produktionsprozesse klimafreundlicher zu gestalten und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Gefördert werden Projekte aus besonders energieintensiven und emissionsreichen Branchen. Dazu zählen unter anderem die Zement- und Baustoffindustrie, die Chemiebranche, die Stahl- und Glasproduktion, die Papier- und Zellstoffherstellung sowie der Maschinen- und Fahrzeugbau. Auch innovative Felder wie die direkte Luftabscheidung von CO₂ (Direct Air Capture) oder die Abfallverwertung sind Teil des Programms. Ziel ist es, Technologien zu fördern, mit denen Emissionen reduziert oder unvermeidbare CO₂-Mengen sinnvoll genutzt oder gespeichert werden können.
38 Projekte zeigen: Klimaschutz rechnet sich
Im ersten Förderwettbewerb wurden insgesamt 38 Industrieprojekte ausgewählt. Sie sind über ganz Deutschland verteilt und verdeutlichen, wie vielfältig die Lösungsansätze für eine klimafreundliche Industrie sein können. Im Mittelpunkt stehen neue Produktionsverfahren, der Einsatz energieeffizienter Anlagen sowie innovative Prozesse zur CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCUS).
Gerade in Bereichen, in denen Emissionen technisch schwer vermeidbar sind, setzen die geförderten Projekte an. Sie zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung keine Gegensätze sein müssen. Vielmehr eröffnen Investitionen in moderne Technologien neue Marktchancen, senken langfristig Energiekosten und stärken die Resilienz von Unternehmen gegenüber steigenden Energiepreisen und regulatorischen Anforderungen.
Zweite Förderrunde eröffnet neue Chancen
Aufbauend auf den positiven Ergebnissen hat das Bundesministerium nun den zweiten Förderaufruf der BIK gestartet. Unternehmen können ihre Projektskizzen bis zum 28. Februar 2026 beim jeweiligen Projektträger einreichen. Gefragt sind erneut innovative Ideen, die einen messbaren Beitrag zur Emissionsminderung leisten und gleichzeitig die industrielle Wertschöpfung in Deutschland sichern.
Für viele Unternehmen stellt sich dabei die Frage, welche Maßnahmen förderfähig sind und wie ein Projekt strategisch sinnvoll aufgesetzt wird. Eine professionelle Energieberatung durch einen erfahrenen Energieberater kann hier entscheidend sein – von der ersten Idee über die Förderantragstellung bis hin zur Umsetzung.
Die Cornelius Ober GmbH unterstützt Unternehmen, Kommunen und die Industrie bei der Entwicklung förderfähiger Klimaschutz- und Effizienzprojekte. Ob Energieberatung, Fördermittelberatung oder technische Fachplanung – wir begleiten Sie ganzheitlich. Vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Auftaktgespräch und starten Sie Ihren Weg zu einer nachhaltigeren Energiebilanz.






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