Photovoltaische Stromerzeugung mit Schlüsselrolle für das Gelingen der Energiewende

Blaue Zellen einer Photovoltaikanlage
"Der Joker der Energiewende" – so wurde die photovoltaische Stromerzeugung in der neuen Publikation "Photovoltaik im Energiesystem" des Verbandes der Ingenieure (VDI) bezeichnet. Weiterhin heißt es, es sind Kosten für den Solarstrom von unter 1 Cent je Kilowattstunde mittelfristig denkbar. Wir fassen die Kernaussagen der Publikation zusammen und zeigen wie auch Privatpersonen, Unternehmen und Städte und Kommunen von Photovoltaik und staatlichen Fördermitteln profitieren können.

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Die Sonne leistet einen erheblichen Beitrag zur Energiewende. Die Kraft dieser unerschöpflichen Energiequelle eignet sich hervorragend für die Erzeugung von Strom und Wärme. Das rasante Wachstum des Photovoltaik-Marktes zeugt davon, dass immer mehr Nutzer die Vorteile von Solarenergie mit Photovoltaikanlagen für sich entdecken und nutzen. Damit spielt die Solarenergie eine entscheidende Rolle beim Reduzieren der CO2-Emissionen und ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Auch das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) macht Photovoltaik und Energiespeicher noch lohnenswerter.

Photovoltaik als „Joker der Energiewende“

Blaue Zellen einer Photovoltaikanlage
Der VDI bezeichnet Photovoltaik als „Der Joker der Energiewende“ und prognostiziert mittelfristig weiter sinkende Strompreise aus Sonnenenergie (Symbolbild).

„Der Joker der Energiewende“ – so wurde die photovoltaische Stromerzeugung in der neuen Publikation „Photovoltaik im Energiesystem“ des Verbandes der Ingenieure (VDI) bezeichnet. Photovoltaikanlagen spielten eine entscheidende Rolle für weltweite Energiesysteme auf dem Weg von fossilen Energieträgern zu erneuerbaren Energiequellen.

Vorsitzender des VDI-Fachausschusses für regenerative Energien und Leiter des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der TU Hamburg, Prof. Martin Kaltschmitt, hob die Bedeutung von Photovoltaik beim Reduzieren der Klimagasemissionen hervor.

Dies beweise auch der weltweit rasante Solar-Wachstum. Weltweit sei die photovoltaische Stromerzeugung in den vergangenen zehn Jahren um den Faktor 30 bis 35 gestiegen und gleichzeitig wären die Photovoltaikmodul- und -systempreise um 80 % gefallen, heißt es in der Publikation weiter. Laut Kaltschmitt soll dieser Trend auch außerhalb der staatlichen Förderregime weiter verfolgt werden.

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Günstiger Strom aus Photovoltaik-Anlagen

Wie Kaltschmitt erklärte, liegen die Stromgestehungskosten aus Photovoltaik-Anlagen in Deutschland derzeit unter 0,04 Euro/kWh und sollen zukünftig sogar weiter fallen. Andere Länder mit höherer photovoltaischer Stromerzeugung bieten sogar noch niedrigere Kosten für Solarenergie an. Dies wäre durch die Langlebigkeit der Photovoltaik-Anlagen möglich, denn diese können auch nach der Abschreibungsdauer günstig weiterbetrieben werden.

Aufgrund der im Anschluss anfallenden Betriebskosten prognostizierte Kaltschmitt sogar den Fall von Stromgestehungskosten auf unter 0,01 Euro/kWh in Deutschland. Damit könnten Photovoltaik-Anlagen der günstigste Weg der Stromerzeugung werden.

„Photovoltaik-Anlagen könnten der günstigste Weg der Stromerzeugung werden.“

Auch künftig positive Entwicklungen

Auch der Einsatz von Batterien als Energiespeicher könnte sich aufgrund der kontinuierlich fallenden Preise für Batterie- und für Photovoltaiksysteme immer mehr lohnen, so Kaltschmitt. Obwohl die Kosten für die Anwendung von strombasiertem Wasserstoff bisher zu hoch waren, könnte sich das durch die vor kurzem beschlossene nationale Wasserstoffstrategie ändern. So könnte mit Photovoltaikstrom auch Wasserstoff erzeugt werden. Das Bundesministerium BMBF erhörte zuletzt seine Förderungen für die Sektorkopplung und grünen Wasserstoff (wir berichteten).

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