Planungs- und Bauwirtschaft schlägt KfW-Förderprogramme für mehr Energieeffizienz im Gebäudebereich vor

Die Planungs- und Bauwirtschaft hat im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms – das bei den 130 Milliarden Euro auch einen milliardenschweren Anteil für die CO2-Gebäudesanierung enthält – ganz konkret neue KfW-Förderprogramm vorgeschlagen, die zu mehr Klimaschutz und weniger CO2-Ausstoß im gewerblichen, öffentlichen und privaten Gebäudebereich führen sollen. Wir stellen sie vor.

Mit dem umfassenden Corona-Konjunkturpaket will die Bundesregierung dafür sorgen, dass das Land zuversichtlich aus der Krise kommt. Nun haben Bundestag und Bundesrat wichtige Bestandteile des Corona-Konjunkturpakets beschlossen, was von den Verbänden als positiv bewertet wurde.

Doch genauso wichtig wie die Größe und die Vielfalt der Maßnahmen sei auch die zügige und qualitativ hochwertige Umsetzung. Die Planungs- und Bauwirtschaft hat darauf konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, die zur schnellen Umsetzung fördernder Aktivitäten führen soll (Quelle: „Umsetzung des Konjunkturpakets –
Maßnahmenpapier der Planungs- und Bauwirtschaft„; PDF, 1,17 MB; öffnet in neuem Fenster). Darunter befinden sich Maßnahmen für die öffentliche Infrastruktur und Daseinsvorsorge, Maßnahmen für die digitale Infrastruktur, Maßnahmen zur Stabilisierung städtischer und ländlicher Funktionen sowie die ebenfalls wichtigen Maßnahmen für den Klimaschutz.

Maßnahmen für den Klimaschutz

Logos Planungs und Bauwirtschaft
Planungs und Bauwirtschaft (Bild © bauindustrie.de).

Mitglieder des „Berliner Verbändegesprächs“ (Verbände, Berufskammern und Vereine des Planens und Bauens) und weitere Unterstützer haben für den Klimaschutz eine stärkere Steuerungswirkung sowie zwei neue KfW-Förderprogramme vorgeschlagen, die als anreizorientierte Förderung dienen sollen. Die zur Verfügung stehenden Mittel der KfW-Förderprogramme sollen mehr ausgeschöpft werden. Zu den richtigen Schritten gehören jetzt Optimierung der Verfahren und Erleichterung des Zugangs. Zusätzlich sollen steuerliche Förderungen beim energetischen und klimagerechten Bauen und Sanieren als Unterstützung und Motivation dienen.

KfW-Förderprogramme

Das KfW-Förderprogramm unter den Namen „CO2-optimiertes Bauen“ soll für Neubau- und Sanierungsvorhaben aufgesetzt werden, die durch optimierte Konstruktionsweisen das Klima schützen und zur Einsparung von CO2 beitragen. Gebäuden sollen an der CO2-Emission über den gesamten Lebenszyklus gemessen werden. Dabei soll der Fokus auf wiederverwendbaren Baumaterialien und Baukonstruktionen liegen. Der Einsatz von Holz als Baustoff würde zusätzliche Unterstützung bekommen.

Das KfW-Förderprogramm „Energieeffizienz mit Zusatznutzen“ soll Bauherren bei Ausbauten zur Wohnungwertsteigerung im Zuge einer energetischen Sanierung unterstützen. Das bezieht sich auf beispielsweise Dachausbauten oder -aufstockungen. Auch für den Einbau und Austausch von Dachfenstern gibt es aktuell attraktive staatliche Förderungen.

Steuerliche Nachteile beseitigen

Wegen der gewerbesteuerpflichtigen Energieerzeugung mittels beispielsweise Photovoltaik-Anlagen werden entsprechende Dachflächen oft nicht genutzt. Um zu solchen Investitionen zu bewegen, sollen steuerliche Förderungen der energetischen Sanierung von Gebäuden auf nicht selbst genutzte Immobilien ausgedehnt werden.

Die dritte vorgeschlagene Maßnahme für den Klimaschutz bezieht sich daher auf die Beseitigung dieser steuerlichen Nachteile. Damit soll bei der Energieerzeugung und bei energetischer Gebäudesanierung für Entlastung gesorgt werden.

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Seit 2009 analysieren, beraten und begleiten wir Unternehmen, Privatpersonen und Städte/Kommunen zu den staatlich geförderten Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz von gewerblichen, öffentlichen und privaten Immobilien. Sie haben Interesse an einer Fördermittelberatung? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht für ein kostenloses Auftakt- und Kennenlerngespräch. Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen und unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben.

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Foto von Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober ist ein auf Unternehmen spezialisierter KfW- und BAFA-qualifizierter Energieberater.

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