Für effektive energetische Stadtsanierung das Quartier als Ganzes betrachten

Der Gebäudesektor ist für die Energiewende und die Erreichung der Klimaziele von zentraler Bedeutung. Hier leistet das Förderprogramm unter dem Namen „Energetische Stadtsanierung“ einen wichtigen Beitrag zur Zielumsetzung auf lokaler Ebene. Wir haben einmal die wichtigsten Informationen zur energetischen Sanierung und Energieffizienzplanung im Quartier zusammengetragen und zeigen wie interessierte Städte und Kommunen von der KfW-Förderung „Energetische Stadtsanierung“ profitieren können.

Quartier mit Solar vernetzten Häusern
Ein mit Solar vernetztes Quartier zur verbesserten Energieeffizienz und Senkung der Energiekosten für die Bewohner des Quartiers.

Der durchschnittliche Heizenergiebedarf in Mehrfamilienhäusern reduziert sich von Jahr zu Jahr immer mehr, wodurch deutschlandweit ein Trend des sinkenden Heizenergiebedarfs verzeichnet wurde. Gründe dafür sind die strengeren Vorgaben durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten aber auch die bessere Aufklärung der Bauherren über die Vorteile einer energieeffizienten Bauweise sowie zahlreiche Energiespartipps für Privatleute und Unternehmen.

Dennoch gibt es hier immer noch eine Vielzahl an Immobilien, bei denen eine gründliche energetische Sanierung durchgeführt werden soll. Viele Hausbesitzer haben in den letzten 2 Jahrzehnten die Sanierung ihrer Immobilie in Angriff genommen und profitieren seitdem von geringeren Heizkosten und gestiegenem Wohnkomfort. Auch in den nächsten Jahren könnten im Bereich der energetischen Gebäudesanierung ca. 280.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Beim Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ sind Energieversorger zentrale Partner, da sie über Schlüsseldaten verfügen, wie etwa zum Verbrauch der Energie von bestimmten Gebäuden. Das Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Versorgern, Kommunen und der Wohnungswirtschaft zu stärken und die kommunale Energiewende voranzutreiben.

Technologien besser miteinander verbinden – modularer Aufbau und integrativer Ansatz von Vorteil

Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesbauministerium Marco Wanderwitz (CDU) hob laut einem Artikel von ener|gate messenger+ besonders den modularen Aufbau und integrativen Ansatz bei der energetischen Stadtsanierung positiv hervor, wobei das Quartier als Ganzes betrachtet wird. Außerdem macht dies eine Kommune unabhängig vom Bauprogramm der Städte. Die Maßnahmen wurden bisher im vierstelligen Bereich gefördert, wobei sich die Förderung auf aktuell 750 Millionen Euro summierte. Ein großer Teil davon wurde in KWK-Anlagen gesteckt.

Die Bilanz ist positiv, jedoch bleibt die Gebäudesanierung immer noch eine große Herausforderung, heißt es in dem Artikel weiter. Hier fordert Wanderwitz, dass in möglichst großen Zeiträumen geplant wird, um die gesetzten Ziele erreichen zu können. Die soziale Frage sollte dabei nicht vernachlässigt werden. Darüber hinaus ist es wichtig, bezahlbaren Wohnraum und Klimaschutz zusammen möglich zu machen, wobei es für Wohnquartiere ausreichend klimafreundliche Infrastrukturen gibt. Es bleibt auch die Herausforderung, diese Technologien besser miteinander zu verbinden, wie zum Beispiel Smart Grids sowie Wärmenetze.

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Hoch gesetzte Ziele der Bundesregierung

In puncto Klimaschutz setzte sich die Bundesregierung ehrgeizige Ziele. Für 1/3 der CO2-Emissionen sei der Wärmesektor verantwortlich, weswegen sich dieser bis zum Jahr 2050 größtenteils auf erneuerbaren Energien basieren müsse. Laut Wanderwitz muss der schlafende Riese geweckt werden.

Wie das oben erwähnte Nachrichtenportal in seinem Artikel weiter berichtet, adressiert die „Energetische Stadtsanierung“ nicht nur Einzelgebäude, sondern auch das Wohnquartier. Hierfür stellt das Bundesumweltministerium aus dem Energie- und Klimafond (EKF) Fördermittel bereit. Davon werden ein Sanierungsmanagement und quartiersbezogene energetische Konzepte gefördert, wodurch bis zu 65 % der förderfähigen Kosten übernommen werden.

Energieberatung zu dieser KfW-Förderung einholen

Kontaktieren Sie uns bei Fragen, Wünschen oder Interesse an Förderungen der KfW-Bank gerne jederzeit für ein erstes, kostenloses Beratungsgespräch. Als KfW-qualifizierter Energieberater beraten und begleiten wir seit 2009 Städte und Kommunen bei allen Fragen zur Energieeffizienzoptimierung von Quartieren und energetischen Stadtsanierung.

+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

Foto von Cornelius Ober
Ihr KfW-Energieberater, Herr Cornelius Ober.

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