Fraunhofer UMSICHT vergleicht bei Projekt „Redox-Herne“ bei 7 verschiedenen Neubauten nachhaltige Energiekonzepte und Gebäudetechnik

Im nächsten Jahr plant das Fraunhofer UMSICHT, sieben Einfamilienhäuser unter vergleichbaren Rahmenbedingungen, aber mit Unterschieden beim Energiestandard sowie der Gebäudetechnik errichten zu lassen. Das Institut möchte so herausfinden, welche Technologie am effektivsten ist. Alle Details zu dem interessanten Projekt.

Logo Fraunhofer UMSICHTIm Rahmen des Projektes „Redox-Herne“ wollen die Forscher des Fraunhofer UMSICHT nachhaltige Energiekonzepte für Wohngebäude vergleichen. Dazu werden ab 2018 im nordrhein-westfälischen Herne insgesamt sieben Einfamilienhäuser unter vergleichbaren Rahmenbedingungen errichtet. Ein zentrales Element stellen die vom Institut mitentwickelten Redox-Flow-Batteriespeicher dar. In ihren Energiestandards EnEV40 und EnEV55 werden sich die Häuser genauso unterscheiden, wie bei der eingesetzten Gebäudetechnik. Gemeinsam mit den Stadtwerken Herne und der Volterion GmbH wollen die Wissenschaftler eine Analyse der Verquickung zukunftsweisender Energietechnologien vornehmen.

Redox Herne
Eigenversorgung von Wohngebäuden mit regenerativer Energie: Im Herner Stadtteil Sodingen entstehen sieben Modellhäuser (Bild © Stadtwerke Herne).

Einer Pressemitteilung des Fraunhofer UMSICHT ist zu entnehmen, dass die Einfamilienhäuser mit Fotovoltaik-Anlagen ausgestattet würden. Bei diesen wollen die Wissenschaftler die Wirkungsgrade poly- sowie monokristalliner Solarmodule testen. In den Redox-Flow-Batterien soll der überschüssige Solarstrom gespeichert werden. Des weiteren würden auch Wärmepumpensysteme zum Einsatz kommen, um so die Wärmegewinnung unter Solarmodulen zu erforschen, desgleichen aber auch deren Kühlung. So soll eine Steigerung der Wirkungsgrade herbeigeführt werden.

Die Wissenschaftler wollen ihre Forschungsergebnisse mit einem Referenzhaus abgleichen. Dieses wird über einen Lithium-Ionen-Batteriespeicher sowie über eine Erdwärmepumpe verfügen. „Wir können auf diese Weise die optimalen Anlagenkonfigurationen für künftige Neu- oder Umbauprojekte aufzeigen und die Eignung der Systemlösungen im normalen saisonübergreifenden Betrieb demonstrieren“, äußerte Joachim Krassowski, Mitarbeiter der Abteilung Energiesysteme bei Fraunhofer UMSICHT.

Die Bewohner der Häuser könnten über ihr Nutzungsverhalten ebenfalls zur Verringerung des Eigenverbrauchs beitragen. Um dies genau zu analysieren, werden die Wissenschaftler zwei komplett identische Häuser errichten lassen. Hier hängt der Autarkiegrad ausschließlich vom Nutzungsverhalten der Bewohner ab.  Auf die Forschungsergebnisse sind auch wir, als Planer für technische Gebäudeausrüstung, von der Cornelius Ober Ober GmbH gespannt.

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