Fraunhofer-Forscher entwickeln ein dynamisches Energiemanagementsystem für KMUs

Regenerative Energiequellen im unternehmensinternen Strommix werden immer bedeutender, denn sie könnten die Ökobilanz von Unternehmen puschen. Das behaupten Forscher vom Fraunhofer-Institut. Nun wollen sie auch praktisch zeigen, wie die Energienetze stabilisiert werden können und sich Erzeugungsschwankungen ausgleichen lassen, um eine stabile Energieversorgung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu gewährleisten.

Logo Fraunhofer IFFBei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die selber Energie aus eigenen Produktionsresten oder aus Wind und Sonne erzeugen möchten, stehen die Netzbetreiber vor einer auf den ersten Blick unlösbaren Herausforderung. Doch Forscher des Magdeburger Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg sehen dafür einen Lösungsansatz: Durch die flexible Gestaltung von energierelevanten Industrieprozessen, der Nutzung von Energiespeichern sowie die Erzeugung erneuerbarer Energien können die Unternehmen im intelligenten Energienetz der Zukunft aktiv werden und mithelfen, es stabiler und sicherer zu machen.

Europäisches Projekt RELflex im Praxistest

Dynamisches Energiemanagement
Dynamisches Energiemanagement kann für kleine und mittelständische Unternehmen eine Optimierung der Prozessketten und Einsparungen bei den Energiekosten ermöglichen, wie hier am Beispiel der Möbelmanufaktur aRTE Möbel (Bild © Fraunhofer IFF).

Gemeinsam mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und weiteren Partnern entwickelten die Fraunhofer-Forscher neue Anwendungen und Lösungen: Im Europäischen Projekt RELflex wird vor allem darauf abgezielt, die Produktionsprozesse in den KMUs flexibler zu gestalten und an die jeweilige Energielage anzupassen. So können die Unternehmen z. B. bei Engpässen auf Energie aus ihren Speichern zurückgreifen. Dabei gilt das dynamische Energiemanagementsystem XDEMS als der Kern dieser Entwicklung.

Dadurch könnten sich die Produktionszyklen in Betrieben künftig auch nach der Verfügbarkeit von Energie richten, was für viele Mitarbeiter eine gewisse Flexibilität der Arbeitszeiten ermöglichen würde, schreibt das Fraunhofer-Institut in einer Pressemitteilung. Unternehmen werden unabhängiger von den Netzbetreibern, denn die Energie, die z. B. mit Photovoltaik erzeugt wird, kann nun für die eigenen Produktionsprozesse genutzt werden. Das könnte positive Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle haben und die Latte bei „grünen“ Produkten noch höher legen. Über die weitere Entwicklung derartiger Zukunftssysteme berichten wir auch in Zukunft in unserem kostenlosen Newsletter (hier anmelden).

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Foto von Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober, Energieeffizienzexperte und TGA-Fachplaner für kleine und mittelständische Unternehmen.

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