Deutsche Holzpellet-Produktion stellt im ersten Halbjahr 2019 neuen Rekord auf

So viel Holzepellets wurde in Deutschland noch nie produziert, wie im 1. Halbjahr 2019. Laut Deutschem Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) nimmt die Produktion von Holzpellets in Deutschland seit Jahren stetig zu, was auch eine Grafik im Vergleich der jährlichen Produktionsmengen von 2016 bis 2019 zeigt. Dabei wird zu über 97% vor allem eine Holzsorte verarbeitet.

Logo Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)Laut Deutschem Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) nimmt die Produktion von Holzpellets seit Jahren stetig zu. Diese Entwicklung basiert auf einer guten Rohstoffsituation bei Sägenebenprodukten sowie neuen Werken und Werkserweiterungen. Auch die kontinuierlich steigenden Holzvorräte in den deutschen Wäldern und die steigende Nachfrage aus Nachbarländern beeinflusst die Produktionsmenge in Deutschland positiv.

Im ersten Halbjahr 2019 wurde mit 1,329 Mio. Tonnen Holzpellets ein neuer Rekord aufgestellt. So viele der klimafreundlichen Presslinge wurden noch nie zuvor in sechs Monaten hergestellt. Damit konnte der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal um 13 Prozent bzw. 150.000 Tonnen gesteigert werden.

Deutschland heizt mit Premiumpellets

Der Hauptrohstoff für die in Deutschland hergestellten Holzpellets ist Nadelholz mit einem Anteil von 97,1 %. Das bevorzugte Ausgangsmaterial ist dabei das Sägerestholz (94,7 %). Die hergestellten Produkte entsprechen zu 96,9 % der höchsten Qualitätsklasse ENplus A1. Damit nutzen deutsche Pelletheizer fast ausschließlich Premiumpellets für die Erzeugung von erneuerbarer Wärme. Durch eine stärkere Verbreitung von Holzpellets könnte der hohe CO2-Reduktionsfaktor noch mehr zum Klimaschutz beitragen. Die Pelletbranche erwartet sich weiteren Rückenwind von der aktuellen Diskussion über die CO2-Bepreisung fossiler Energieträger.

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Holzpelettproduktion in Deutschland
Die Holzpelettproduktion in Deutschland von 2016 – 2019 zeigt ein stetiges Wachstum (Bild © DEPI).

Potential der deutschen Produktion nicht ausgeschöpft

Gegenüber dem Vorjahr gab es bei den Anlagen einen leichten Zuwachs von rund 10%. Da es hier aber sehr langsam bergauf geht, wird es bei diesem Tempo zur Erreichung der Klimaschutzziele möglicherweise nicht ausreichen. Dabei wird das Potential der deutschen Produktion auch nicht vollkommen ausgeschöpft, denn über 15% der hierzulande hergestellten Pellets werden ins Ausland exportiert, anstatt die fossilen Brennstoffe vor Ort zu ersetzen.

Der DEPV rechnet für das zweite Halbjahr weiterhin mit erhöhter Produktionsleistung, wodurch die prognostizierte Gesamtproduktionsmenge von 2,5 Mio. t Pellets für das Jahr 2019 erreicht werden könnte. Privatkunden wird geraden, ihre Pelletlager jetzt noch zu günstigen Sommerpreisen zu füllen, da der Preis für die kleinen Presslinge mit Beginn der Heizsaison erfahrungsgemäß immer etwas ansteigt.

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