Nach der Sommerpause geht das Gebäudeenergiegesetz ins Kabinett

Schon zum 1. Januar 2018 hätte das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft treten sollen, was aber scheiterte. Das GEG ist damit in diesem Jahr ein großes Thema für die Politiker und soll nach der Sommerpause im Kabinett vorangetrieben werden. In öffentlichen Statements heißt es, bis Jahresende soll das Gebäudeenergiegesetz beschlossene Sache sein.

Passivhaus mit Solarzellen und mit Pflanzen beachsen
Das Passivhaus steht schon seit Jahren als Sinnbild für energiesparendes und umweltbewusstes Bauen.

Im Gespräch mit Thorsten Herdan beim 6. Bundeskongress des Dachverbands der Energieberater, standen die Öffnung des Beratermarktes und das überfällige Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Mittelpunkt. Dabei sagte Herdan, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorhat, das Gebäudeenergiegesetz nach der Sommerpause ins Kabinett zu bringen, berichtete der Bundesverband für Gebäudeenergieberater, Ingenieure und Handwerker e.V. (GIH) in einer Pressemitteilung. Somit würde bis zum Ende dieses Jahres das GEG kommen, versicherte Jürgen Leppig, der GIH-Bundesvorsitzende.

Thorsten Herdan wich auf Leppings Nachfrage, ob für weitere Beratungsfelder Energieberater mit handwerklicher Grundausbildung zugelassen werden, zunächst aus und sagte, dass die Fragen hinsichtlich Beratung und Aufgaben im Moment noch ungeklärt sind und man somit offen für Vorschläge sei. Jürgen Leppig fragte danach rhetorisch nach dem Sinn einer vermeintlichen Ausbildung, aber Herdan ließ allerdings an seiner persönlichen Einstellung keinen Zweifel zu, heißt es in der Pressemitteilung. Angeblich sei auf seine eigene Initiative die bereits erfolgte Marktöffnung für Handwerker im BAFA-Umfeld zurückgegangen: „Ich kann all die Menschen, die Ahnung haben, aber die – aus welchen Gründen auch immer – ein Interesse auch am Geschäft haben, nicht ausklammern“, erläuterte Herdan.

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Wer unabhängig ist – insbesondere im Sinne, dass er keine Beziehungen zu Herstellern und keine Verwandte in diesem Bereich hat, der ist am Ende ein „Unwissender“. Er setzt stattdessen auf die eigene Verantwortung und hofft, dass die schwarzen Schafe vom Markt ausgefiltert werden. Für weitere Neuigkeiten auf dem Energiemarkt, energiepolitische Entwicklungen und News zur Energiewende können Sie sich ganz unten auf unserem Blog kostenlos für unseren Newsletter registrieren.

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