Eine neue Petition fordert die Beibehaltung der 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Heizungen. Die Diskussion zeigt erneut, wie stark politische Entscheidungen die Investitionsplanung von Unternehmen und Kommunen beeinflussen. Warum gerade jetzt strategische Energieberatung entscheidend ist und wie sich Verantwortliche Planungssicherheit verschaffen können.
- Petition fordert Beibehaltung der 65-Prozent-Regel
- Wärmewende bleibt politisch umkämpft
- Unternehmen benötigen Investitionssicherheit
- Förderkulisse weiterhin entscheidend
- Strategische Energieberatung schafft Planungssicherheit
Am 13. Januar 2026 wurde auf der Plattform OpenPetition eine Initiative gestartet, die die Beibehaltung der 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Heizungen fordert. Die Petition mit dem Titel „65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Heizungen beibehalten“ greift damit erneut eine der zentralen Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auf und bringt die Diskussion um die Wärmewende zurück in den öffentlichen Fokus.
Politische Debatte trifft auf Investitionsrealität
Die sogenannte 65-Prozent-Regel sieht vor, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor deutlich zu senken und die Klimaziele zu erreichen. Während Befürworter die Regel als notwendiges Instrument zur Dekarbonisierung betrachten, sehen Kritiker darin eine Belastung für Eigentümer und Unternehmen.
Für mittelständische Betriebe, Industrieunternehmen sowie Städte und Kommunen steht jedoch weniger die politische Grundsatzfrage im Vordergrund. Entscheidend ist vielmehr die Frage: Wie lassen sich Investitionen in die Wärmeversorgung wirtschaftlich und rechtssicher gestalten?
Gerade in gewerblich genutzten Gebäuden und öffentlichen Liegenschaften sind Heizsysteme komplexer als im privaten Wohnungsbau. Hier geht es um Prozesswärme, große Hallenvolumina oder Mischsysteme mit Fernwärme, Wärmepumpen, Biomasse oder Hybridlösungen. Entsprechend hoch ist der Planungsbedarf.
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Planungssicherheit durch strategische Energieberatung
Unabhängig vom Ausgang politischer Debatten bleibt eines konstant: Der Druck zur Emissionsminderung im Gebäudesektor wird langfristig bestehen bleiben. Unternehmen, die heute investieren, müssen daher Szenarien berücksichtigen – sowohl regulatorisch als auch wirtschaftlich.
Eine fundierte Energieberatung analysiert zunächst den Ist-Zustand der Gebäudehülle und der Anlagentechnik. Darauf aufbauend werden wirtschaftliche Varianten verglichen, Fördermöglichkeiten geprüft und Transformationspfade entwickelt. Insbesondere bei größeren Liegenschaften empfiehlt sich ein strukturierter Sanierungsfahrplan, der Investitionen über mehrere Jahre verteilt und Liquidität sowie Förderquoten optimal berücksichtigt.
Die aktuelle Petition verdeutlicht vor allem eines: Politische Rahmenbedingungen können sich ändern. Wer jedoch auf flexible, förderfähige und zukunftssichere Systeme setzt, reduziert das Risiko späterer Nachrüstpflichten oder Fehlinvestitionen.
Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene unterstützen weiterhin Investitionen in effiziente und erneuerbare Heiztechnik. Entscheidend ist dabei die korrekte Antragstellung sowie die technische Auslegung nach geltenden Richtlinien – ein Bereich, in dem spezialisierte Energieberater einen erheblichen Mehrwert bieten.
Für Entscheidungsträger bedeutet das: Nicht abwarten, sondern strategisch planen. Die Diskussion um die 65-Prozent-Vorgabe ist weniger eine politische Richtungsentscheidung als vielmehr ein Signal, dass die Wärmewende weiterhin auf der Agenda bleibt.
Die Cornelius Ober GmbH unterstützt Unternehmen und Kommunen deutschlandweit bei der strategischen Planung ihrer Wärmeversorgung – von der Energieberatung über Fördermittelberatung bis zur TGA-Fachplanung. Wir schaffen Investitionssicherheit trotz regulatorischer Unsicherheiten. Vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Auftaktgespräch und lassen Sie sich individuell beraten.








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