Finanzschwache Gemeinde Löffingen profitiert von Förderprogramm des Bundes und senkt mit LED-Beleuchtung künftige seine Energiekosten

Die Energiewende erfordert energetische Maßnahmen in Privathaushalten und Unternehmen. Aber auch Städte und Kommunen engagieren sich zunehmend aktiv an Maßnahmen für mehr Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Das Beispiel der Stadt Löffingen in Baden-Württemberg zeigt jetzt, dass auch finanzschwache Gemeinden in Sachen für die Energiewende aufrüsten können – zum Beispiel mit Hilfe von staatlichen Fördermitteln. Wir stellen an dem Fallbeispiel Kosten, Maßnahmen und Förderung einmal genauer vor.

LED-Straßenbeleuchtung
LED-Straßenbeleuchtung (Symbolbild)

Im Laufe der aktuellen Energiewende sind Fördermittel des Bundes ein immer beliebteres Thema, weil sie positive Effekte in Hinsicht des Energieverbrauchs sowie Ressourcenschonung aufzeigen. Das gilt für Privathaushalte, Unternehmen aber auch für Städte und Kommunen. So hat die Stadt Löffingen in den vergangenen beiden Jahren als finanzschwache Gemeinde Fördermittel des Bundes bekommen, um die Straßenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung umzurüsten, sowie die Energieeffizienz der städtischen Gebäude zu erhöhen, wovon Löffingen regen Gebrauch gemacht und davon erheblich profitiert hat.

Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung: So wurde in mehreren Straßen in Dittishausen und Löffingen in den letzten zwei Jahren die Straßenbeleuchtung auf die neue energiesparende LED-Technik umgestellt, da vor diesem Zeitraum die Umstellung auf Natrium-Dampf-Beleuchtung von der alten HQL-Technik nicht erfolgt war. Auf rund 107.000 € beliefen sich die Gesamtkosten für diese Maßnahme, von welchen Löffingen auf einen Bundeszuschuss von 70.730 € zurückgreifen konnte, sodass die Stadtkasse einen Anteil von nur rund 36.000 € leisten musste. Eine Übersicht der Fördermittel vom Bund für Städte und Kommunen finden Sie hier.

Neue Lüftungsanlage in öffentlichem Gebäude: Für 43.385 € wurde eine neue Lüftungsanlage im Haus des Gastes in Dittishausen eingebaut, wofür die Stadt eine Bundesförderung von 30.000 € entgegennehmen konnte, sodass hier nur noch 13.835 € aus der Stadtkasse bezahlt werden mussten.

Pelletheizung: Zudem wurde eine neue Pelletheizung im Rathaus in Göschweiler eingebaut, nachdem die alte bereits veraltet ist. Die Gesamtkosten liefen auf rund 49.000 € aus und wurden mit 27.000 € an Fördermitteln finanziert. Demnach betrug der Eigenanteil der Stadt rund 19.000 €. Damit liegt die Förderung des Bundes insgesamt bei fast 128.000 € und die gesamten Kosten bei fast 200.000 €. Demnach trug die Stadt Löffingen mit rund 59.000 € für den ganzen Umbau bei. In den vergangenen zwei Jahren wurden alle geplanten Maßnahmen umgesetzt, berichtet die „Badische Zeitung“.

Auch andere Kommunen können profitieren

Laut dem Bericht wurde gleichzeitig auch der Finanzrahmen ausgeschöpft, der Löffingen vom Bund zur Verfügung gestellt wurde, weshalb keine weiteren Investitionen in diesem Jahr geplant sind – zumindest nicht über dieses Programm. Das Förderprogramm läuft zum Jahresende aus, wobei das gesamte Programm 5 Milliarden Euro umfasst und den finanzschwachen Gemeinden in ganz Deutschland zur Entlastung kommunaler Haushalte zur Verfügung gestellt wird. Nach der Einnahmehöhe aus der Gewerbesteuer richtet sich die Einstufung einer Gemeinde als finanzschwach. Eine Beratung über die Fördermöglichkeiten ist im Rahmen einer Fördermittelberatung möglich.

Die Förderprogramme in Deutschland sind mittlerweile zu einer ernsten und sehr wichtigen Angelegenheit für alle Akteure in der Energiewende geworden, weil dadurch die Durchsetzung und Umsetzung energiesparender Maßnahmen um einiges beschleunigt wird. Dies hat als Endergebnis einen äußerst positiven Effekt auf die gesetzten Ziele der Energiewende. Um sich mehr aktuelle Informationen, Beispiele aber auch hilfreiche Tipps zu dem Thema einzuholen, empfehlen wir Ihnen unseren Blog regelmäßig zu besuchen oder unseren Newsletter zu abonnieren, der Sie über alle Neuigkeiten aus der Energiebranche informiert.

Fördermittelberatung für Städte und Kommunen

Seit 2009 beraten wir als BAFA- und KfW-qualifizierte Energieberater Städte und Kommunen in ganz Deutschland zu den Möglichkeiten einer energetischen Sanierung unter Beachtung der Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern und begleiten Sie bei der Maßnahmenumsetzung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

Foto von Cornelius Ober
Ihr Ansprechpartner und qualifizierter Energieberater für Städte und Kommunen, Herr Cornelius Ober.

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