Die aktuelle Kälteperiode in Deutschland rückt die Frage einer sicheren Wärmeversorgung erneut in den Fokus. Bioenergie aus Holz und Biogas spielt dabei eine zentrale Rolle und stellt den größten Anteil erneuerbarer Wärme bereit. Für Kommunen, Unternehmen und Gebäudeeigentümer eröffnen sich dadurch stabile, klimafreundliche und förderfähige Lösungen.
- Erneuerbare Wärme deckt rund 20 % des deutschen Wärmebedarfs
- Über 80 % der erneuerbaren Wärme stammen aus Biomasse
- Holzenergie ist wichtigste erneuerbare Wärmequelle
- Biogas bietet großes, noch nicht ausgeschöpftes Potenzial
- Förderprogramme unterstützen Investitionen in Bioenergie
Die derzeitigen Minusgrade in Deutschland führen zu einem deutlich erhöhten Wärmebedarf. Gleichzeitig werfen vergleichsweise niedrige Gasspeicherstände erneut Fragen zur Versorgungssicherheit und zur Abhängigkeit von Energieimporten auf. In diesem Umfeld zeigt sich der besondere Wert erneuerbarer Wärmequellen – insbesondere der Bioenergie. Rund ein Fünftel der in Deutschland genutzten Wärme stammt aus erneuerbaren Energien, wobei Biomasse mit einem Anteil von etwa 80 Prozent die mit Abstand wichtigste Quelle darstellt.
Holzbrennstoffe wie Scheitholz, Holzpellets oder Hackschnitzel kommen dabei in unterschiedlichsten Maßstäben zum Einsatz: vom Einfamilienhaus über Quartierslösungen bis hin zu industriellen Anwendungen und kommunalen Wärmenetzen. Bioenergie überzeugt vor allem durch ihre Verlässlichkeit, da sie unabhängig von Wetterbedingungen, Tageszeiten oder geopolitischen Entwicklungen verfügbar ist. Für Energieberater und Fachplaner ist sie daher ein zentraler Baustein in ganzheitlichen Wärmekonzepten.
Ein weiterer Vorteil liegt in den bestehenden Fördermöglichkeiten. Auch im Jahr 2026 stehen attraktive Programme zur Verfügung, etwa im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude oder der energetischen Stadtsanierung über die KfW. Diese Förderinstrumente unterstützen sowohl die Umsetzung als auch die Planung moderner Holzheizsysteme und Wärmenetze.
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Biogas: großes Potenzial für Kommunen und Unternehmen
Neben Holz spielt auch Biogas eine wichtige Rolle für die erneuerbare Wärmeversorgung. Seit 2010 hat sich dessen Beitrag mehr als verdoppelt. Heute werden rund 400.000 Haushalte sowie zahlreiche öffentliche und landwirtschaftliche Gebäude mit Wärme aus Biogas versorgt. Besonders im ländlichen Raum zeigt sich das Potenzial dieser Technologie.
In Deutschland sind etwa 9.000 Biogasanlagen in Betrieb. Experten gehen davon aus, dass sich der derzeitige Wärmeanteil nahezu verdoppeln ließe, sofern Anlagenbetreiber langfristige Planungssicherheit erhalten. Das sogenannte Biomassepaket der Bundesregierung hat für die Jahre 2025 und 2026 zwar verbesserte Rahmenbedingungen geschaffen, darüber hinaus besteht jedoch weiterhin Unsicherheit. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung ihre regionalen Biomassepotenziale systematisch prüfen und in Kombination mit anderen erneuerbaren Energien nutzen.
Deutschland verfügt über umfangreiche heimische Ressourcen wie Restholz, Gülle, Mist und Energiepflanzen. Angesichts steigender Erdgaspreise und unsicherer Importlagen kann Bioenergie einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Wärmeversorgung klimafreundlich, wirtschaftlich und krisenfest aufzustellen.
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