Lengenfeld in Sachsen als Beispiel für gelungene Nahwärmeversorgung teilfinanziert mit KfW-Förderung

Nahwärmenetz
Die Bürger von Lengenfeld (Sachsen) haben vor drei Jahren das Heft selbst in die Hand genommen und entschieden sich für eine CO2-neutrale Heizmethode. Aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht war die Nahwärmeversorgung im Ortsteil Lengenfeld ein voller Erfolg, resümiert die Kleinstadt heute, zwei Jahre später und ist damit auch anderen Städte und Kommunen ein positives Beispiel die kommunale Energiewende aus eigener Kraft voranzutreiben. Von der KfW-Bank gab es für das Vorhaben mehr als 100.000 Euro Fördermittel.

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Als die „Nahwärmenetz Lengenfeld GbR“ in August 2016 gegründet wurde, hatten dafür insgesamt 14 Gesellschafter eine Gesamtinvestition von 202.500 Euro gestemmt, wobei auch die KfW-Förderung über 112.500 Euro betrug. Der Baubeginn startete im November 2016 und das Netz wurde bereits im Mai 2017 in Betrieb genommen.

Nahwärmenetz
Nahwärmenetze stellen eine Möglichkeit dar die kommunale Energiewende voranzutreiben. Für Konzepte und deren Umsetzung stehen KfW-Fördermittel zur Verfügung, die über einen KfW-qualifizierten Energieberater beantragt werden können (Symbolbild).

Für den Betrieb ihrer Biogasanlage verwendet die „Greenpower GbR“ von Rudolf Schultes nur nachwachsende Rohstoffe, heißt es in einem Bericht von onetz.de. Noch im Frühjahr 2018 hat Rudolf Schultes die Pflanzenart „Silphie“ auf einer Fläche von fünf Hektar ausgebracht. Damit wurde ein wichtiger Beitrag für den Arten- und Naturschutz geleistet, da die Pflanze insektenfreundlich ist und in den kommenden 10 bis 15 Jahren nachwachsen wird. Nach eigenen Angaben hat der Energie-Landwirt dafür 10.000 Euro investiert.

Es wurde zusätzlich auch ein Back-Up-Flüssiggaskessel installiert, damit beim eventuellen Ausfall der Biogasanlage die Wärmeleistung weiterhin gewährleistet bleibt. Das Nahwärmenetz stellt im Gegensatz zu andere Heizmethoden eine CO2-neutrale Alternative dar, da es mit erneuerbaren Energien aus Biogas betrieben wird. Im Jahr 2018 lag der Wärmepreis mit 5,9 Cent pro Kilowattsunde weit unter dem Bundesdurchschnitt von 7,4 Cent.

Damit liegen die Vorteile der Biogasanlage klar auf der Hand, denn für die 14 angeschlossenen Wohneinheiten werden etwa 50.000 Liter Heizöl eingespart und stattdessen die erzeugte Wärme der Biogasanlage sinnvoll genutzt. Gleichzeitig sind die CO2-Emissionen reduziert worden, das Geld für die Heizenergie ist in der Region geblieben und der Wärmepreis ist unabhängig von steigenden Ölpreisen geblieben.

KfW-Fördermittel für die kommunale Energiewende

Für den Aufbau von einem Nahwärmenetz im Rahmen der kommunalen Energiewende bietet die KfW Fördermittel in Höhe von über 100.000 Euro. Die KfW-qualifizierten Experten der Cornelius Ober GmbH begleiten Sie gerne von der Fördermittelberatung und Antrag bis hin zur Umsetzung Ihrer Projekte. Nehmen Sie für einen kostenlosen Auftaktgespräch jetzt unverbindlich Kontakt zu uns auf!

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