Ölheizungen wurden 2018 vom Bund mit über 43 Millionen Euro gefördert

Allein in den ersten zehn Monaten des letzten Jahres wurden rund 15.000 Förderzusagen für effizientere Ölbrennwertheizungen im Rahmen des „CO2-Gebäudesanierungsprogramms“ gegeben. Damit lag das Volumen der KfW-Programme bei 43,3 Millionen Euro, die in der entsprechenden Förderprogrammgruppe „Energieeffizient Sanieren“ aufgeteilt wurden.

Foto einer Wärmepumpe
Neu installierte Wärmepumpe in einem Privathaus.

Auf eine Anfrage von Katrin Göring-Eckhardt, der Bundestag-Fraktionsvorsitzenden der Grünen, hat sich das Bundeswirtschaftsministerium zum letztjährigen Fördervolumen in den einzelnen Kategorien geäußert. So heißt es im Antwortschreiben, dass im Rahmen der Förderprogramme insgesamt 365 Zusagen auf Wärmepumpen entfielen, mit einem Fördervolumen von rund 1,2 Mio. Euro. Weitere 30 Zusagen gab es für Holzvergaseranlagen inklusive Pelletheizungen, was einem Fördervolumen von 84.000 Euro entspricht.

Zusammen mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm wurden also auch Heizungstechnologien Wärmepumpe, Biomassekessel sowie Ölbrennwert gefördert, genauso wie das „Anreizprogramm Energieeffizienz“ (APEE) und das „Marktanreizprogramm zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ (MAP). In Form von Zusatzboni u. ä. erfolge die Förderung im Rahmen des APEE als Bestandteil der beiden zuvor genannten Programme.

Aufteilung der Förderungen zwischen BAFA und KfW-Bank

Auch das MAP besteht dabei aus zwei Programmteilen, die jeweils von der staatlichen KfW-Bank und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert werden. Dabei wurden größere Anlagen ab 100 kW von der KfW gefördert, während Anlagen bis zu einer Größe von 100 kW über das BAFA gefördert wurden. Allein vom BAFA wurden Wärmepumpen und Biomasseanlagen mit über 108 Mio. Euro an Investitionszuschüssen gefördert, während die KfW mit Darlehenszusagen in Höhe von 23,5 Mio. Euro gefördert hat.

Für das Jahr 2019 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Förderprogramme in diesem Bereich neu ausgerichtet und möchte dadurch Investitionen in energieeffiziente Prozesse zusätzlich erleichtern. Seit dem 01.01.2019 ist die neue Förderrichtlinie „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ der KFW-Bank und BAFA gültig, die ein einfacheres Förderungsmodell für Unternehmen darstellt und Investitionen in energieeffiziente Prozesse erleichtert soll.

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Über die weitere Entwicklung in diesem Bereich im Jahr 2019 berichten wir auch wie gewohnt in unserem kostenlosen Energieförderungen-Newsletter (hier abonnieren). Für Fragen zum Thema rufen Sie uns bitte an (Kontakt) oder nutzen Sie unsere Fördermittelberatung.

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