Die Kosten für Solarmodule sinken weiter – allein zum Vormonat um über 4 Prozent

Laut aktuellen Zahlen hält der Trend sinkender Preise für Solarmodule weiter an. Alleine seit März sind die Preise für Module mit mehr als 280 Watt Leistung um 4,3 Prozent gefallen. Im Laufe des Jahres ist ein weiterer Preisrückgang zu erwarten.

Auf dem europäischen Modulmarkt werden die Preise der Module wieder durch Nachfrage und Angebot bestimmt. Laut der Onlinehandelsplattform für Solarmodule PV Xchange, sinken die Preise für Module weiter – alleine seit März sind die Preise für Module mit mehr als 280 Watt Leistung um 4,3 Prozent gefallen. Im Laufe des Jahres ist ein weiterer Preisrückgang zu erwarten.

Im Durchschnitt werden jetzt die Module, bei denen moderne Technologien wie N-Typ-, Cello-, HIT- oder PERC-Zellen zum Einsatz kommen, für 44 Eurocent pro Watt Leistung gehandelt. Für Standardmodule mit bis zu 275 Watt Leistung und mit 60 Zellen ist der Preisrückgang mit 2,8 Prozent etwas geringer. Diese kosten jetzt nur noch 35 Eurocent pro Watt Leistung. Auch die Kosten für Paneele mit schwarzer Rückseitenfolie und einer Leistung zwischen 200 und 275 Watt, sind um 2,1 zurückgegangen. Diese kosten inzwischen nur noch 46 Eurocent pro Watt.

Billigmodule erfahren Preisrutsch

Solarzellen und Windräder
Die Gewinnung erneuerbarer Energien mit Solar wird günstig. Die Preise für Module sind weiter am fallen.

Vor allem bei den Billigmodulen gab es einen echten Preisrutsch: Seit März sind die Kosten um 7,4 Prozent zurückgegangen, sodass solche Module jetzt gerade mal 25 Cent pro Watt kosten. Allerdings handelt es sich hierbei um Paneele mit wenig Leistung, um Produkte ohne oder mit eingeschränkter Garantie, gebrauchte Module, B-Ware und Insolvenzware.

Möglicherweise wurde der Rückgang der Modulkosten vielmehr von Angebot und Nachfrage verursacht, als von Marktregulierungsmaßnahmen der Europäischen Kommission oder vom politischen Einfluss. Die Module sind auf dem Markt immerhin in ausreichendem Maße vorhanden, wobei die Nachfrage nur moderat ansteigt. Auch die Strafzölle auf chinesische Module wirken sich kaum aus, da die Preise über den von Brüssel festgelegten Mindestverkaufspreisen liegen. Von zahlreichen Experten wird geschätzt, dass die Modulpreise in diesem Jahr noch nicht ihren Tiefststand erreicht haben. Über Neuigkeiten werden wir wie gewohnt kostenlos in unserem Erneuerbare Energien-Newsletter berichten (hier anmelden).

Den Link zu dieser Seite teilen

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

News per E-Mail erhalten – Newsletter

Wir versenden unseren Newsletter maximal 1-2 mal pro Monat. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Zur Anmeldung und Anmeldeinformationen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.