Landesverbände der Erneuerbaren Energien (LEE) fordern von Bundesregierung den Weiterbetrieb von Erneuerbare-Energien-Bestandsanlagen

Das 20-jährige Jubiläum des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist für die ersten Erneuerbare-Energien-Anlagen möglicherweise kein Grund zum Feiern. Obwohl das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes verabschiedet hat, bleibt die Frage der Regelungen für Altanlagen noch aus. Nun fordern die Landesverbände einen Weiterbetrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen.

Appell an die Bundesregierung

Solaranlage und Windräder in der Nähe einer Stromleitung
Solaranlagen und Windräder sind wesentliche Stromerzeuger aus dem Bereich der erneuerbaren Energien (Symbolbild).

Die Landesverbände der Erneuerbaren Energien (LEE) aus Niedersachsen/Bremen, NRW und Schleswig-Holstein befürchten, dass die Bestandsanlagen ohne staatliche Förderung kaum rentabel bleiben könnten und so das Erreichen der Energiewendeziele gefährdet wäre. Sie fordern von der Bundesregierung, das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) entsprechend anzupassen.

Die Ende Oktober bevorstehende Bundestagsdebatte zur EEG-Novelle müsse den Weiterbetrieb von Bestandsanlagen ermöglichen und deren Kapazitäten durch Förderung im System halten. Vor allem ein Rückbau in den Bereichen Bio-, Wind- und Solarenergie könne das Erreichen der Klimaziele gefährden.

Funktionierende Windkraftanlagen für Repowering nutzen

Die Geschäftsführerin des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen, Silke Weyberg, appelliert an die Bundesregierung, eine Übergangslösung für die alten Windkraftanlagen zu finden. Die Klimaziele können ohne den vorläufigen Weiterbetrieb der Bestandsanlagen ansonsten nicht erreicht werden.

Außerdem wäre der kontinuierlich niedrige Börsenstrompreis von unter 3 Cent/ Kilowattstunde ein Problem, das nicht nur die Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein betrifft. Weyberg fordere daher eine zusätzliche Absicherung im Rahmen des EEG sowie die Regelung eines vereinfachten Genehmigungsverfahren für Repowering als Handlungsrahmen.

Wirtschaftliche Lösung für Ü20-Solaranlagen

Ohne eine wirtschaftliche und einfache Lösung für Ü20-Solaranlagen werden in ganz Deutschland etwa 180.000 Solaranlagen in den nächsten fünf Jahren abgeschaltet und so unverzichtbare Klima-Power verschwendet, erklärt der Geschäftsführer des LEE NRW, Christian Mildenberger. In NRW könnten noch 25.000 Photovoltaik-Pioniere für klimafreundlichen Strom sorgen.

Mildenberger fordert ebenfalls die Abschaffung der EEG-Umlage auf selbst produzierten Solarstrom sowie die Vereinfachung der bereits geplanten Ausschluss-Regelung. Statt Kleinbetreiber zu neuen Messesystemen zu nötigen, müssten einfache und innovative Lösungen her.

Rückbau der Biogasanlagen verhindern

Der Geschäftsführer des LEE Schleswig-Holstein, Fabian Faller, befürchtet einen Rückbau bei den Biogasanlagen im Norden. Er sieht die Anpassung der Südquote bei Biogasanlagen als Lösung, da 60 % der Biomasseleistung aus dem Gebiet nördlich der Südregion kommen.

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