BSW fordert bessere Förderung von Speichertechnologien für Privathaushalte

Die Nachfrage nach Photovoltaik- und Solaranlagen in Privathaushalten ist in Deutschland weiterhin hoch, wie erst kürzlich eine Studie zeigte. Dabei werden bereits bei 50% aller Solaranlagen auch Solarstromspeicher installiert. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) schlägt jetzt aber Alarm, denn schon bald könnte die bundesweit einzige und letzte Förderung für Solarspeicher wegfallen.

Solarzelle mit BatterieIn Deutschland herrscht weiterhin hohe Nachfrage für erneuerbare Energien. Derzeit erwirbt jeder zweite Käufer einer Solarstromanlage auch einen entsprechenden Stromspeicher, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW). Hierzulande wurden bereits über 90.000 solcher Batterien installiert, doch viele Verbraucher werden von den oft hohen vierstelligen Kosten zurückgeschreckt, die auch die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen stark mindern.

Für die Privathaushalte fordert jetzt der BSW von der Bundesregierung eine bessere Förderung der Speichertechnologien. Der Hauptgeschäftsführer des BSW, Carsten Körnig, äußerste sich dazu in der Sonntagszeitung „Welt am Sonntag“. Er ist der Meinung, dass die Bundesregierung das Energierecht so modernisieren muss, damit die Speicher ihr technisches Potenzial voll entfalten können. Immerhin sprechen wir dabei von der vierten Säule des Energiesystems, neben Erzeugung, Netz und Verbrauch. Körnig fügte noch hinzu, dass von der Politik noch eine ganze Reihe von Marktbarrieren beseitigt werden sollten, damit sich die Solarstromspeicher aus eigener Kraft am Markt behaupten können und eine noch größere Verbreitung finden. Schließlich sind die Solarstromspeicher auch für die Energiewende besonders wichtig.

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Millionen von Privathaushalten könnten für diese Branche künftig eine sinnvolle Option sein, um die Überlastung der Netze abzumildern. Durch mehr Solarstromspeicher würden auch die Stromspitzen, die regelmäßig durch Solar- und Windenergie entstehen, nun aufgefangen werden. Aktuell gibt es von der staatlichen Förderbank KfW nur eine einzige Förderung für Batteriespeicher in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen, und zwar als einen Tilgungszuschuss (hier mehr dazu). Diese Förderung ist jedoch nur noch bis zum Jahresende gültig, weshalb rechtzeitig neue Fördermaßnahmen von der Bundesregierung gefordert werden müssen. Über die weitere Entwicklung zu dem Thema berichten wir auch zukünftig in unserem kostenlosen Newsletter (hier abonnieren).

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