Der Ausbau erneuerbarer Energien soll durch erhöhte Nachfrage beschleunigt werden

Die steigende Nachfrage nach „grünem Strom“ wird zu einem wichtigen Treiber für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Energiewende steht vor einem Paradigmenwechsel und für den Strom-Markt werden von immer mehr Stellen umfassende Reformen gefordert. An der Politik liegt es, die Verzahnung zwischen der Produktion und dem Verkauf von Ökostrom zu verbessern, denn bisher wurde das Tempo des Ökostrom-Ausbaus fast ausschließlich durch Subventionen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bestimmt.

Der jährliche Grünstrom-Bedarf wächst vor allem durch Elektromobilität und Stromheizungen, aber auch Haushalte, Unternehmen und öffentliche Hand zeigen verstärkt Interesse für saubere Energie. Allein im Jahr 2018 wurden in Deutschland rund 219 Milliarden Kilowattstunden erneuerbare Elektrizität erzeugt. Nun heißt es aber, das Angebot und Nachfrage nach Ökostrom besser zu verzahnen.

Der Neubau von Biomasse-, Solar- und Windanlagen wird aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) subventioniert, der Strom darf jedoch nicht an Endkunden als Ökostrom verkauft werden. Die Grüne Energie wird zwar immer billiger, doch auch der Bedarf wachse zugleich rasant. Deshalb muss die Politik das EEG effizienter gestalten, Anreize setzen, aber auch bürokratische Hürden abbauen. Erst dann könne der Markt den Zubau beschleunigen und seine Potenziale entfalten.

Neuordnung und Koppelung von Nachfrage und Angebot

Erneuerbare Energien
Die Bundesregierung sollte die hohe Nachfrage nach erneuerbaren Energien als Treiber zur Beschleunigung der Energiewende nutzen.

Die Studie „Ökostrom 2025“ schlägt umfassende Reformen und eine Neuordnung vor, da einer Koppelung von Nachfrage und Angebot vor allem die aktuelle Gesetzeslage im Weg steht. Zukünftig soll der Kauf von Ökostrom zu einem zusätzlichen Ausbau der erneuerbaren Energien führen, doch bisher war das kaum der Fall. Die Lösung: Ökostrom darf direkt an Verbraucher aus neuen geförderten Solaranlagen und Windrädern verkauft werden. Bisher war das untersagt.

Des Weiteren heißt es, den „Chaos bei der Ökostrom-Bilanz“ zu beenden, denn nur wer Ökostrom bezieht, der darf auch für sich die Null-Emissionen verbuchen. Erst durch transparente Bilanzierungs-Regeln wird Ökostrom auch für Verkehr, öffentliche Hand und Unternehmen attraktiver. Das ist der richtige Weg zum klimaneutralen Staat, doch derzeit nutzt die öffentliche Hand für Schienenverkehr, Busse und Gebäude überwiegend „dreckige“ Energien. Als Vorreiter für Klimaschutz sollten Kommunen, Länder und der Bund jedoch dazu verpflichtet werden, nur noch Ökostrom zu beziehen.

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In den letzten 20 Jahren haben von staatlichen Fördergeldern mehr als fünf Millionen Hauseigentümer profitiert. Die Fördergelder wurden sowohl beim Neubau als auch bei energetischer Gebäudesanierung vergeben, wobei die meisten Förderprogramme für Privathaushalte über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt werden.

Die Cornelius Ober GmbH ist ein KfW- und BAFA-qualifizierter Energieberater und der richtige Ansprechpartner für alle Ihre Anliegen. Sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen und Städte bieten wir eine individuelle und umfassende Fördermittelberatung, die zur einfacher Einführung von erneuerbaren Energien in Privathaushalte führt, wie zum Beispiel durch Solar- oder Photovoltaikanlagen. Nehmen Sie jetzt unverbindlich Kontakt zu uns auf lassen Sie sich fachlich beraten (kostenloses Auftaktgespräch nutzen)!

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