CDU fordert eine Abwrackprämie für Ölheizungen

Schätzungen zufolge sollen zwei von drei Gas- oder Ölheizungen in Deutschland älter als zwanzig Jahre sein. Da solche Heizungen unnötig hohe Heizkosten verursachen, liegt hier enormes Einsparpotenzial. Die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer möchte die steuerliche Förderung ausnutzen, um den Klimaschutz über eine Steuerreform voranzutreiben. Konkret gefordert wird eine Abwrackprämie für Ölheizungen.

Logo CDUIn einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“ fordert die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, dass das bestehende Gesamtgebäude aus Steuern, Abgaben, Umlagen und Entgelten im Energiesektor grundlegend umgebaut werden muss. Der Gastbeitrag wurde gemeinsam mit Unionsfraktionsvize Andreas Jung verfasst und es wurde auch das Thema Abwrackprämie für Ölheizungen angesprochen. Sie sprechen sich außerdem dafür aus, den Umbau von Gebäuden steuerlich zu fördern.

Um den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern, sollte der Austausch alter Ölheizungen staatlich gefördert werden. Im Mai hatte auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) darüber gesprochen, für die energetische Sanierung von Gebäuden bis zu zwei Milliarden Euro Steuervergünstigungen zu gewährleisten. Das größte Potenzial der CO2-Reduzierung steckt laut Seehofer im Altbaubestand und der Sanierung von Altbauten. In seiner Äußerung gegenüber der „Rheinischen Post“ ließe sich der CO2-Ausstoß mit sanierten Häusern um zwei Drittel verringern.

Zwei Drittel der Heizkessel älter als zwanzig Jahre

Brennwertkessel
Der Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen,der als Brennstoff sowohl Erdgas als auch Erdöl verarbeiten kann (Symbolbild).

Laut dem Heizungsmarktreport des Online-Heizungsspezialisten Kesselheld ist ein großer Teil der Heizkessel bundesweit älter als zwanzig Jahre. Der Report basiert auf einer Bundesweiten Befragung von 20.000 potenziellen Heizungskäufern. Das Durchschnittsalter der Heizungsanlagen, die auszutauschen sind, liegt demnach bei 24 Jahren.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt jedoch, schon ab einem Alter von 15 Jahren Prüfungen vorzunehmen und sich Gedanken über einen Austausch zu machen. Dazu soll zunächst die Energieeffizienz des Heizkessels analysiert und der durchschnittliche Jahresverbrauch der Heizung pro Quadratmeter errechnet werden. Wenn die Heizkosten pro Quadratmeter 12 Euro übersteigen bzw. der Verbrauch pro Quadratmeter 150 Kilowattstunden oder höher liegt, dann empfehlen die Energieberater über eine Erneuerung des Kessels nachzudenken.

Während Heizungsanbieter häufig versprechen, dass der Energiebedarf bei einem Austausch der veralteten Kessel um 30 Prozent reduziert werden kann, sind Verbraucherexperten mit den Schätzungen etwas vorsichtiger, da die Bedingungen in den einzelnen Häusern zu unterschiedlich seien. Einsparungen von 30 bis 40 Prozent sind aber durchaus möglich, denn viele alte Kessel haben hohe Wärmeverluste, sodass sich mit neuen Modellen viel Energie sparen lässt.

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Foto von Cornelius Ober
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