CO2-Emission durch Energieeffizienz und regionalen Ökostrom in Thüringen im Jahr 2017 weiter gesunken

Aufgrund der Zunahme von Energieeffizienz und regionalem Ökostrom ist der CO2-Austoß in Thüringen im Jahr 2017 weiter gesunken. Das berichtet das Thüringer Landesamt für Statistik. Erst vor zwei Wochen wurde Thüringen auf Platz 4 bei erneuerbaren Energien unter allen Bundesländern in Deutschland gewählt.

Laut dem Thüringer Landesamt für Statistik sei der energiebedingte CO2-Ausstoß in diesem Bundesland im Jahr 2017 stark gesunken. Energieeffizienz und regionaler Ökostrom sollen dazu beigetragen haben, berichtet der „Wirtschaftsspiegel Thüringen“. So konnte sich Thüringen bei erneuerbaren Energien im Vergleich der Bundesländer erst im letzten Monat den vierten Platz sichern.

Ergebnisse im Detail

Windkraftanlage wird in Wald gebaut
Die Installation einer Windkraftanlage in einem waldigen Gebiet in Thüringen (Symbolbild).

Die CO2-Emissionen im Bereich Haushalte und Handel, Dienstleistungen, Gewerbe und andere Verbraucher betrugen 6.863 Tausend Tonnen, mit einem Anteil von 43,8 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2016 reduzierte sich in Thüringen der Bedarf an Energie um 3,9 Prozent, was mit einer Minderung von ca. 280 Tausend Tonnen CO2-Emissionen resultierte. Die Zahlen im Bereich der Thüringer Industriebetriebe sind zwar deutlich kleiner, aber trotzdem nennenswert. Im Vergleich zu 2016 wurde nämlich 1,4 Prozent weniger Energie verbraucht, wodurch die CO2-Emissionen im Jahr 2017 immerhin um zusätzliche 3,1 Prozent zurückgegangen sind.

Laut dem Thüringer Landesamt für Statistik erhöhte sich dagegen der CO2-Ausstoß im Bereich des Verkehrs sowie der Verbrauch von Erdgas, Treibstoffen und Strom im Verkehrssektor. Dieser Anstieg beträgt 0,6 Prozent, was 24 Tausend Tonnen CO2-Emissionen entspricht. In diesem Bereich ist der CO2-Ausstoß seit 1990 um 14,7 Prozent angestiegen, womit der Bereich Verkehr weiterhin ein Sorgenkind bleibt.

Förderung des positiven Trends bei klimaschädlichen Emissionen

Zum ersten Mal seit 2009 liegen die Zahlen der klimaschädlichen Emissionen unter 16 Millionen Tonnen. Steigerung der Energieeffizienz und eine höhere Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien sollen nach Experten des Thüringer Umweltministeriums dafür gesorgt haben, dass die Emissionen um 2,6 Prozent zurückgegangen sind.

Die Umweltministerin Siegesmund begrüßte diesen Trend und kündigte an, dass es die Unternehmen und Bürger auch in den nächsten Jahren weiter unterstützen wird. Die Zahlen der schädlichen Emissionen sollen nämlich in den nächsten Jahren weiter nach unten zeigen. Siegesmund hat auch eine Neuauflage des Förderprogramms „Solar Invest“ zum Jahresbeginn 2020 versprochen. Dieses Programm soll unter anderem dafür sorgen, dass binnen zehn Jahren jedes adäquate Dach eine Photovoltaik-Anlage bekommt. Außerdem sollen Bürgergenossenschaften bei der Teilnahme am Ausschreibungsverfahren nach dem EEG 2017 Unterstützung erfahren.

Nach dem Tiefstand des CO2-Ausstoßes im Jahr 2017 bleibt noch abzuwarten, ob man dem positiven Trend auch in den nächsten Jahren folgen wird.

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