EHI-Studie beleuchtet Einsatz und Wirkung von Energieeffizienz und Energiemanagement im Einzelhandel

Das Unternehmen EHI Retail Institute hat die Studie „Energiemanagement im Einzelhandel 2019“ vorgestellt und dabei aktuellen Entwicklungen von Energiekosten und -verbräuchen im Einzelhandel vorgestellt. In der Studie wurden Daten von 66 Handelsunternehmen aus der Deutschland, Österreich und der Schweiz mit insgesamt 42.237 Filialen ausgewertet. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die im Handel eingeleiteten Energieeffizienzmaßnahmen weiterhin Wirkung zeigen.

Cover der Studie "Energiemanagement im Einzelhandel 2019"
Studie „Energiemanagement im Einzelhandel 2019“ vom EHI Retail Institute in Köln (Bild © EHI Retail Institute)

Im Rahmen des EHI-Kongress wurde die Studie „Energiemanagement im Einzelhandel 2019“ vorgestellt. In der Studie wurden Daten von 66 Handelsunternehmen aus der D-A-CH-Region mit insgesamt 42.237 Filialen ausgewertet. Damit wurde eine Verkaufsfläche von mehr als 60 Millionen Quadratmetern erfasst, wovon 56 Prozent auf den Food-Handel bzw. 44 Prozent auf den Non­food-Handel entfallen.

Das Ergebnis

Bei den Food-Handelsketten sinkt der jährliche Stromverbrauch pro Quadratmeter Verkaufsfläche (Vkf) kontinuierlich, während die Werte bei den Non-Food Ketten noch stabil sind. Dank stromsparenden Anlagen laufen die Handelsketten in der Region energieeffizienter, während sich auch die Wärmeeffizienz in den Gebäuden erhöht. Dennoch kommt die Wärmewende laut aktuellem dena Gebäudereport seit 2010 kaum voran.

Food-Handelsketten sparen mehr

Im Jahr 2018 lagen die durchschnittlichen Kosten im Food-Handel bei 51,18 Euro pro qm Verkaufsfläche (Vkf), während der Nonfood-Handel für Stromkosten 18,53 Euro pro qm Vkf aufbringen musste. Im Vergleich zum Vorjahr wurden damit Ersparnisse in Höhe von 2,21 Euro (Food) bzw. 0,71 Euro pro qm Vkf (Non-Food) erreicht.

Dieser Unterschied ist beim Stromverbrauch allerdings nicht so deutlich, denn die Handelsketten aus dem Food-Bereich verbrauchten nur 1,2 Prozent weniger Energie als im Vorjahr, wodurch der Stromverbrauch von 321 auf 317 kWh kWh/qm Vkf gefallen ist. Grund für die Ersparnis ist eine auf LED umgestellte Beleuchtung, Kühlanlagen mit Türen sowie die mittlerweile zu fast 100 Prozent abgedeckten Tiefkühlanlagen. Trotz höheren Anforderungen an die Warenpräsentation, konnten Non-Food-Ketten ihr Vorjahresverbrauchsniveau von 103 kWh/qm Vkf weiterhin halten.

Während im Food-Bereich 21 Prozent der gesamten Energiekosten auf Wärmeenergie und 79 Prozent auf elektrischen Strom entfallen, ist der Unterschied bei Non-Food nicht so deutlich: 33 Prozent der Kosten entfallen auf Wärme und 67 Prozent auf Strom.

Grafik Energieverbrauch im Einzelhandel 2019
So viel Energie verbrauchen Einzelhandelsunternehmen aus dem Food und dem Non-Food-Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Bild © EHI Retail Institute).

Nachhaltiges Energie- und Ressourcenmanagement

In der Investitionsplanung gilt ein nachhaltiges Energie- und Ressourcenmanagement immer noch als ein wichtiges Thema. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Food-Handelsketten gaben an, seit 2015 mindestens 25 Millionen Euro in Energieeffizienzmaßnahmen investiert zu haben. Bei knapp jeder vierten (24 Prozent) Food-Handelskette liegen die Investitionen teilweise sogar über 50 Millionen Euro in derselben Zeitspanne. Dieser Kategorie konnten sich jedoch nur 15 Prozent der Nonfood-Unternehmen anordnen. Grund für die geringeren Investitionen im Nonfood-Handel ist die weniger energieintensive Anlagentechnik, die dort genutzt wird.

Energieeffizienz als Einzelhandelsunternehmen optimieren

Auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert, berät die Cornelius Ober GmbH seit 2009 Unternehmen aus dem Einzelhandel zu den Möglichkeiten einer Energieeffizienzoptimierung und Einführung von einem Energiemanagementsystem. Für Fragen oder für ein kostenloses Auftaktgespräch kontaktieren Sie uns gern.

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Foto von Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober ist Ihr Experte und Ansprechpartner für das Förderprogramm Klima Invest.

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