
In vielen Fällen müssen Profis bei einer energetischen Sanierung ran, jedoch können auch Hobby-Handwerker die Dämmungsarbeiten im Keller gut umsetzen. Ob selber machen oder machen lassen: Ein Indiz für eine ungenügend gedämmte Kellerdecke unter dem Wohnzimmer oder anderen Räumen im Erdgeschoss sind kalte Füße. Ein weiteres Ergebnis ungedämmter Kellerdecken sind außerdem der Verlust wertvoller Heizenergie, weshalb sich fast immer das nachträgliche Dämmen lohnt.
Die Heizkosten sind dementsprechend nicht nur von den Preisen der Brennstoffe abhängig, sondern auch vom energetischen Gebäudezustand, der nicht zuletzt vom Energieausweis bewertet wird, sondern auch individuell von einem Energieberater bewertet werden kann. Der energetische Zustand ist somit der am häufigsten unterschätzte Faktor beim Energieverlust eines Hauses.
Wer sollte das Dämmen der Kellerdecke umsetzen?
Eine gedämmte Kellerdecke gehört in Neubauten einfach zum Standard und ist erforderlich für die Erfüllung der energetischen Anforderungen, das regelt die Energieeinsparverordnung EnEV, jedoch sieht der Bestand häufig anders aus. Gesetzlich muss niemand seine Kellerdecke in einem älteren Einfamilienhaus dämmen, jedoch ist es in den meisten Fällen durchaus sinnvoll. Und wird vom Staat finanziell gefördert.
Energieeinsparung bis zu 10 Prozent
Laut Energieexperten liegt das Einsparpotenzial dieser Maßnahme bei 5 bis 10 Prozent – je nachdem, wie groß die Kellerdeckenfläche ist. Diese Investition kann sich bei Heizkosten von 30 bis 50 € pro Quadratmeter erst in 14 bis 18 Jahren lohnen, Die Dämmung bringt aber dafür sofort einen angenehmer und wärmer empfundenen Fußboden mit sich, trägt zum besseren Wohlbefinden und dem Erreichen der Ziele der Energiewende bei.
Ist die Dämmung aufwendig?
Wenn man anderen bauliche Maßnahmen zur langfristigen Energieeinsparung betrachtet, handelt es sich bei der Dämmung um eine vergleichsweise günstige Investition. Zudem ist es eine Arbeit, die das ganze Jahr über relativ einfach und unabhängig von Witterungsverhältnissen ausgeführt werden kann. Mann kann die Kellerdecke auch von oben Dämmen, indem man eine mindestens 5 cm dicke Schicht verwendet.
Wie wird die Dämmung durchgeführt?
Dämmplatten lassen sich auf glatten Oberflächen einfach befestigen. So lassen sich etwa leichte Polystyrolplatten verkleben, während schwere Holzfaserdämmplatten in der Decke verdübelt werden müssen. In beiden Fällen muss die Dämmung einen Untergrundkontakt auf der gesamten Fläche haben, um eine optimale Leistung aufzuweisen. Gibt es zum Beispiel verlegte Rohre an der Decke oder andere Unebenheiten, so muss man mit Dämmstoff die übrig gebliebenen Hohlräume ausfüllen. Bei der Materialauwahl haben Sie die Wahl zwischen synthetischen, mineralischen und natürlichen Materialien.
Fazit
Mit der Dämmung der Kellerdecke können auch Privatpersonen zur Energiewende beitragen, langfristig Ersparnisse bei den Heizungskosten erzielen und zu einem besseren Wohlbefinden in einem der wichtigsten Räume des Hauses – dem Wohnzimmer – beitragen. Sprechen Sie uns gerne persönlich an und wir beraten Sie zu den staatlichen Fördermöglichkeiten für eine Kellerdeckendämmung in Ihrem Wohn- oder Miethaus.
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