Neues, kostenloses Klimaschutz-Tool „Carbon Value Analyser“ hilft Energie- und CO2-Einsparpotenziale von Gebäuden zu berechnen

Carbon Value Analyser
Mit dem neuen Klimaschutz-Tool "Carbon Value Analyser" lassen sich Energie- und CO2-Einsparpotenziale sowie die Risiken im Gebäudebestand berechnen. Das von der DENEFF und PWC entwickelte Tool wird kostenlos zum Download angeboten.

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Der Gebäudesektor macht rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen in Deutschland aus. Dieser Anteil muss durch verstärkte Förderung und zahlreiche Maßnahmen deutlich gesenkt werden. Professionelle Immobilieneigentümer können zum Erreichen der Klimaschutzziele für 2050 nur dazu beitragen, wenn sie die Einsparpotenziale im Gebäudesektor von Energie und CO2-Ausstoß auch erkennen und nutzen. Das neue Klimaschutz-Excel-Tool „Carbon Value Analyser“ kann bei den Berechnungen zur Energieeffizienz Hilfe leisten.

Die Diskussionen um Klimaschutz zeigen ihre Wirkung, denn der Wille zur Veränderung wird bei Bürgern immer größer. So zeigte sich auch die Abwrackprämie für alte Ölheizungen als ein Riesenerfolg.

Ziele des Tools – Chancen und Risiken berechnen

Carbon Value Analyser
Screenshot aus der Video-Vorstellung des Carbon Value Analyser (Bild © Screenshot: Cornelius Ober GmbH; Videoquelle: Youtube/EnergieeffizienzD).

Der Carbon Value Analyser, der von DENEFF und PWC initiiert wird, hilft professionellen Immobilieneigentümern zu erkennen, welche Potentiale für Energieeffizienz und Klimaschutz sich im Gebäudebestand befinden. Das Klimaschutz-Tool ist ein wertvoller Begleiter des Gebäudesektors auf dem Weg zur Klimaneutralität, schreibt die DENEFF auf ihrer Webseite.

Es handelt sich um ein einfach bedienbares Tool, das die Auswirkungen von CO2-Emissionen und vom Energieverbrauch auf den Immobilienwert ausrechnen kann. Gebäudeeigentümern werden dadurch Potenziale aufgezeigt, die nur mit klimakonformen Maßnahmen zu erreichen sind. Andererseits werden neben finanziellen Chancen von Investitionen auch die Risiken berechnet, wenn keine Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen an Gebäuden getätigt werden.

Damit werden mit dem Carbon Value Analyser die Folgen des Klimawandels auf den Immobilienwert nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ dargestellt.

Zahlreiche Partner beteiligt

Das Projekt wurde von der niederländischen Redevco Stiftung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und zusammen mit der Immobilienbranche und dem Projektpartner Buildings Performance Institute Europe (BPIE) entwickelt. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und PWC werden das neue Klimaschutz-Tool demnächst starten und es frei zur Verfügung stellen. Nach dem Ausfüllen des unter der eingangs verlinkten Website befindlichen Formulars wird das Tool per E-Mail zum Download geschickt.

Der Carbon Value Analyser ist ein einfaches Excel-Tool, das zum Berechnen bestimmte Angaben benötigt. Zu diesen Angaben gehören ursprünglicher Immobilienwert, Gesamtbruttogrundfläche, der Mietpreis, aber auch Zeithorizontdaten wie betrachtete Zeitspanne und Diskontierungssatz. Energieverbrauchsdaten für Strom und Heizung/Kühlung auf Basis real gemessener Werte oder aus dem Energieverbrauchsausweis müssen ebenfalls eingegeben werden.

Fazit

Das Modellierungstool ist nicht nur einfach zu bedienen und frei verfügbar, sondern auch eine wichtige Hilfestellung für professionelle Immobilieneigentümer, Investoren und Sachverständige auf dem Pfad zum klimafreundlichen Gebäudebestand. Es führt anhand verschiedener Berechnungen vor, wann und in welcher Höhe sich Investitionen zur Klimaneutralität in ein Gebäude lohnen.

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