Energieintensive Unternehmen können sich staatliche Entlastungen sichern, wenn sie ökologische Gegenleistungen nachweisen. Entscheidend sind strukturierte Energieeffizienzmaßnahmen und ein geeignetes Energiemanagementsystem. Wer frühzeitig plant, profitiert finanziell und stärkt gleichzeitig die eigene Nachhaltigkeitsstrategie.
- Staatliche Rückerstattung für ökologische Gegenleistungen
- EnFG, BECV und SPK als rechtliche Grundlage
- Energiemanagementsysteme nach ISO 50001 als Schlüssel
- Externe Audits zur Bestätigung erforderlich
- Antragsfrist endet am 30. Juni 2026
Energieintensive Unternehmen in Deutschland stehen seit einigen Jahren vor einer doppelten Herausforderung: steigende Energiekosten auf der einen Seite und wachsende Anforderungen an Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf der anderen. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern, stellt der Staat finanzielle Entlastungen bereit – allerdings nur dann, wenn Unternehmen sogenannte ökologische Gegenleistungen nachweisen können. Die rechtliche Grundlage hierfür bilden das Energiefinanzierungsgesetz (EnFG), die Carbon-Leakage-Verordnung (BECV) sowie die Förderrichtlinie zur Strompreiskompensation (SPK).
Konkret bedeutet das: Wer im Laufe des Jahres 2025 Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Dekarbonisierung von Prozessen oder zum Ausbau ungeförderter erneuerbarer Energien umgesetzt hat, kann sich einen Teil der gezahlten Energieabgaben zurückholen. Voraussetzung ist eine formale Bestätigung dieser Maßnahmen. Die Frist zur Antragstellung endet am 30. Juni 2026 – ausreichend Zeit, aber nur bei frühzeitiger und strukturierter Vorbereitung.
Förderanspruch sichern – ohne unnötige Risiken
Viele Unternehmen wissen, dass sie Anspruch auf staatliche Entlastungen haben – sind sich aber unsicher, welche Maßnahmen anerkannt werden, wie der Nachweis korrekt erfolgt und ob Fristen eingehalten werden. Unsere Energieberater unterstützen Sie dabei, ökologische Gegenleistungen strategisch einzuordnen, sauber zu dokumentieren und optimal auf Audit und Antrag vorzubereiten.
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Energiemanagementsysteme als Schlüssel zum Förderzugang
Zentraler Baustein für den Nachweis ökologischer Gegenleistungen ist ein systematisches Energiemanagement. Ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder eine EMAS-Registrierung schafft die notwendige Transparenz über Energieverbräuche und identifiziert wirtschaftlich sinnvolle Effizienzmaßnahmen. Unternehmen können darüber belegen, dass sie entweder alle identifizierten und umsetzbaren Maßnahmen realisiert haben oder entsprechende finanzielle Mittel gezielt reinvestieren.
Der Prozess folgt dabei klaren Schritten: Zunächst muss ein anerkanntes Energiemanagementsystem etabliert sein. Darauf aufbauend werden Maßnahmen geplant, wirtschaftlich bewertet und sauber dokumentiert – etwa mithilfe von Aktionsplänen, Ideenlisten oder standardisierten Bewertungsverfahren wie DIN EN 17463 (ValERI). In der anschließenden Umsetzungsphase werden die Maßnahmen realisiert und deren Investitionsvolumen nachvollziehbar belegt. Abschließend erfolgt eine externe Prüfung durch eine befugte Stelle, die sowohl eine Dokumentenprüfung als auch – falls erforderlich – eine Vor-Ort-Begutachtung umfasst.
Als prüfungsbefugte Organisation übernimmt unter anderem TÜV Süd diese Audits und stellt die notwendigen Bestätigungen aus. Diese müssen gemeinsam mit dem Förderantrag bei den zuständigen Behörden eingereicht werden – beim BAFA im Rahmen des EnFG oder bei der DEHST für BECV und Strompreiskompensation.
Entscheidend ist dabei der Zeitfaktor: Die Vorbereitung auf Audit und Antrag kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Unternehmen, die erst kurz vor Fristende aktiv werden, riskieren unnötige Verzögerungen oder sogar den Verlust von Förderansprüchen. Eine frühzeitige Einbindung eines erfahrenen Energieberater-Teams sorgt hier für Planungssicherheit und reduziert den internen Aufwand erheblich.
Die Cornelius Ober GmbH unterstützt Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen bundesweit bei der Umsetzung genau dieser Anforderungen. Von der strategischen Energieberatung über den Aufbau von Energiemanagementsystemen bis hin zur Vorbereitung auf Audits und Förderanträge begleiten wir Sie ganzheitlich. Nutzen Sie die Chance auf staatliche Entlastungen und verbessern Sie gleichzeitig Ihre Energiebilanz – vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Auftaktgespräch mit unseren Experten.








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