Über 50% der installierten Heizungen in Deutschland sind veraltet und energetisch ineffizient

Im Bereich Wärmesektor, auf den in Deutschland etwa die Hälfte des Energieverbrauchs entfällt, ist es zur Stagnation beim Umstieg auf klimafreundlichere und energieeffizientere Heizungsanlagen gekommen. Auch wenn die meisten Haushalte sehr viel Energie allein für die Beheizung verbrauchen, sind noch über 50% der Heizungsanlagen in Deutschland veraltet und funktionieren nicht im Sinne des Klimaschutzes. Das haben Erhebungen und Schätzungen verschiedener Verbände jetzt ergeben.

Logo Bundesverband der deutschen HeizungsindustrieDer Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH) führen jedes Jahr Erhebungen durch, um den Stand der Technik von deutschen Heizungsanlagen auf Energieeffizienz zu prüfen. Die Ergebnisse der diesjährigen Tests sind niederschmetternd: Jede zweite Heizung in Deutschland ist technisch veraltet, was das Gelingen der Wärmewende maßgeblich erschwert.

Von den ca. 21 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland entsprechen 56 % nicht mehr den nötigen technischen Voraussetzungen, um energetisch effizient zu arbeiten. Die über 20 Jahre alten Heizungsanlagen machen die dringend benötigte Wärmewende fast unmöglich, so der BDH-Präsident Uwe Glock, laut einer Pressemitteilung des BDH.

Zahlen zur Verteilung verschiedener Heizungsanlagen in Deutschland

Den Ergebnissen nach sind nur 5,1 Millionen Gas- oder Öl-Brennwertanlagen sowie die Anlagen in Kombination mit erneuerbaren Energien energetisch effizient. Dazu gehören 1 Million Wärmepumpen, 0,9 Millionen Biomassekessel und 2,4 Millionen Brennwertgeräte mit einer solarthermischen Anlage. Dieser Bestand der Anlagen reiche bei Weitem nicht aus, um die gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen. Die riesigen Potenziale des Wärmemarktes müssten dringend gehoben werden, so Glock.

Grafik zum Gesamtbestand zentraler Wärmeerzeuger 2019
Eine Erhebung des Schornsteinfegerhandwerkes für 2019 und BDH-Schätzung, zum Gesamtbestand zentraler Wärmeerzeuger 2019 (Bild © BDH, ZIV).

Förderprogramme zeigen Wirkung

Der BDH und der ZIV verweisen darauf, dass die in Deutschland installierten veralteten Heizungsanlagen dringend ausgetauscht werden müssen. Nur so könne der von der Bundesregierung aufgestellte Klimaschutzplan aufgehen. Betreiber von Heizungsanlagen sollten deshalb von Förderprogrammen wie z. B. der KfW-Förderung „Bauen und Sanieren“ oder dem MAP-Anreizprogramm von BAFA Gebrauch machen.

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Dem Klimaschutzplan nach sollen die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor zwischen den Jahren 2014 und 2030 von 119 Millionen Tonnen auf 72 Millionen Tonnen reduziert werden. Diese Ziele könnten sogar im Rahmen des Green Deal der EU verschärft werden. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung im Rahmen des Klimapakets die Förderung für effiziente Heizsysteme aufgestockt und vereinfacht, was BDH als positiv einstuft.

Allerdings fordert der BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke gleichzeitig eine verlässliche Ausfinanzierung der beschlossenen Förderprogramme von KfW und BAFA, um den positiven Marktverlauf nicht zu unterbrechen.

Jetzt Förderberatung für den Heizungsaustausch oder -Optimierung

Für den Austausch alter Ölhzeizungen oder die Optimierung von Heizungsanlagen stehen Ihnen zahlreiche staatliche Fördermittel zur Verfügung.  Gerne erhalten Sie bei uns eine umfassende Beratung, sowie Unterstützung bei der Antragsstellung und Begleitung bei der Umsetzung Ihrer Maßnahmen. Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine Nachricht für ein erstes kostenloses Auftaktgespräch.

+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

Foto von Cornelius Ober
Herr Cornelius Ober ist ein KfW- und BAFA-qualifizierter Energieberater für Unternehmen und Privatpersonen.

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