- Einheitliche EU-Skala von A bis G ab 2026
- Millionen Immobilien in Deutschland betroffen
- Energieausweise enthalten künftig Sanierungsempfehlungen
- Bußgelder bis 10.000 Euro bei Verstößen
- Qualifizierte Energieberatung wird wichtiger denn je
Das EU-Energielabel findet man auf den Webseiten des Herstellers und des Handels. Des Weiteren sind die Labels sämtlicher europäischer Hersteller in der EPREL-Datenbank in der Produktgruppe „Luftkonditionierer“ vermerkt.
Auf dem Energielabel finden Verbraucher Daten über die Energieeffizienz des Gerätes im Heiz- und Kühlbetrieb. Werden die Geräte für den Heizbetrieb genutzt, sind in Deutschland die Daten der mittleren Klimazone ausschlaggebend.

Bei dem auf dem Foto abgebildeten Muster-Label, welches der zu dem Thema zu Grunde liegenden Pressemitteilung des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK) zugehört, werden Daten eines Geräts dargestellt, das eine thermische Heizleistung von 2,4 kW (nicht Strom) aufweist und eine Jahresarbeitszahl von 5,1 hat. Dieser Wert ist für Geräte, die in die Energieeffizienzklasse A+++ eingruppiert wurden, durchaus typisch. Im Jahresmittel wird für eine Heizleistung von 2.400 Watt nur eine elektrische Leistung von 470 Watt benötigt. Durch das Energielabel ist es dem Verbraucher somit leichter möglich, den Energiebedarf eines Gerätes, in unserem Fall also eines Split-Klimagerätes, zu schätzen.
Die Kosten sowie die CO2-Emissionen einer Luft-Luft-Wärmepumpe (Split-Klimagerät) fallen etwa 50 bis 70 Prozent geringer aus als die einer Gasheizung. Und gegenüber einem elektrischen Heizlüfter spart ein Split-Klimagerät ungefähr 50 Prozent an Strom und CO2 ein. Quelle: FGK
Mancher mag sich jetzt fragen, was man unter einem Split-Klimagerät versteht und wie es funktioniert. In Haushalten nutzt man entweder mobile Klimageräte, Split-Systeme oder Multisplit-Systeme. Split-Systeme bzw. Split-Klimageräte sind deutlich effizienter und leiser als die mobilen Geräte. Sie bestehen aus zwei Teilen – einem Wärmetauscher (Innengerät) und einem Kompressor (Außengerät). Über eine Kältemittelleitung sowie über den Strom sind beide Geräte miteinander verbunden. Werden bis zu fünf Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen, bezeichnet man dies als Multisplit-System.
Der im Wohnbereich aufgestellte Wärmetauscher saugt die warme Luft an und gibt die Wärme an das Kältemittel weiter. Dieses ändert dann seinen Aggregatzustand von flüssig zu gasförmig und gelangt zum Kompressor. Dieser gibt die Wärme wiederum an die Luft ab und kühlt das Kältemittel, bis es sich wiederum verflüssigt hat. Es funktioniert also wie ein Kreislauf. Da die Kühlung draußen erfolgt, sind Split-Klimaanlagen deutlich leiser als mobile Klimageräte.
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