Marktstudie: Preise für Fassadendämmungen im vergangenen Jahr gestiegen

Glaswolledämmung an einem Mehrfamilienhaus
In puncto Dämmstoff war das Jahr 2021 vor allem durch steigende Preise geprägt. Je nach Dämpfstoff waren die Kunden mit Preiserhöhungen von 4 % bis zu sogar 7 % konfrontiert. Obwohl der deutsche Markt laut Zahlen auch im Jahr 2021 signifikant wuchs, zeigen die Daten einer aktuellen Marktstudie, dass dieser Anstieg fast ausschließlich durch den Preis getrieben war.

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Steigende Rohstoffpreise dämmen die Nachfrage

Offensichtlich sanken die steigenden Rohstoffpreise und Materialknappheit die Nachfrage nach zertifizierten Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) im vergangenen Jahr, im Vergleich zum Vorjahr. Das ist das Ergebnis der aktuelle Marktstudie „BRANCHENRADAR: Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland 2022“. Während es bei Nichtwohngebäuden einen Rückgang gegenüber 2020 gab, sind im Wohnungssektor leichte Zuwächse zu verzeichnen. Dennoch kam es zu einer signifikanten Erhöhung der Herstellererlöse, da der Umsatz im Vergleich zu 2020 um 6,1 % auf rund 1,19 Milliarden Euro anstieg. Der Grund dafür ist, dass sich WDVS mit Mineralwolle-Dämmung um knapp 4 % verteuerte, während Preise für zertifizierten Vollwärmeschutz mit Schaumstoff-Dämmung im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 7 % anstieg.
Glaswolledämmung an einem Mehrfamilienhaus
Glaswolledämmung und andere Dämmstoffe sind im Rahmen der COVID-19-Pandemie aber auch aufgrund anderer weltweiter Ereignisse im letzten Jahr deutlich teurer geworden. Das Beantragen der richtigen staatlichen Fördermittel kann die Preissteigerungen zumindest teilweise auffangen. Helfen können dabei die Fördermittel- und Energieberater der Cornelius Ober GmbH (Symbolbild).
Zum Vergleich: In den letzten drei Jahren wurden jeweils Verteuerungen in Höhe von 3,2 % (Jahr 2019), 4,9 % (Jahr 2020) und 6,1 % (Jahr 2021) verzeichnet. Der Marktumsatz im Jahr 2018 betrug 1,04 Milliarden Euro und im Jahr 2019 rund 1,07 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 betrug der Branchenumsatz 1,12 Milliarden Euro und stieg im Jahr 2021 anschließend auf 1,19 Milliarden Euro.

Trotzdem: Fassadendämmung hat sich noch nie so schnell gerechnet

Die herrschende Unsicherheit bei der Energieverfügbarkeit sowie rasant steigende Energiepreise machen die Dringlichkeit der Gebäudewärmedämmung umso offensichtlicher. Energieverluste können am schnellsten über den Dachboden, die Fassade, die Fenster und die Kellerdecke minimiert werden. Selbst wenn das Heizsystem getauscht wird, bleiben die Energieverluste gleich hoch, denn die Energie wird über die Gebäudehülle weiterhin verschwendet. Doch eine Fassadendämmung hat sich noch nie so schnell gerechnet. Dabei schützen gedämpfte Fassaden auch vor sommerlicher Überhitzung. Obwohl sich die Energiepreise bereits seit Monaten im Steigflug befinden, ist das keine vorübergehende Entwicklung, sondern ein Trend, der sich auch in den nächsten Jahren wahrscheinlich fortsetzen wird. Das Kühlen und Heizen von Gebäuden werden deshalb zu einer immer größeren finanziellen Belastung. Auch wenn die Fassadendämmung eine größere Investition ist, rechnet sich diese heutzutage bereits innerhalb von weniger als 10 Jahren.

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