Bleicherode in Thüringen investiert auch zukünftig in ernegtische Sanierung von Alt- und Neubauten

Renovierung Altbau

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Der Bürgermeister und die Bauamtsleiterin aus Bleicherode sowie ein Stadtentwicklungsreferent der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft stellten den Interessenten das neue Konzept zur energetischen Quartierentwicklung in Bleicherode vor, informierten über das Stadtentwicklungskonzept und über den Stand der Altstadtsanierung. In der gesamten Stadt ist immer noch ein Leerstand von rund 20 Prozent zu verzeichnen, viele dieser Häuser bedürfen einer umfassenden Instandsetzung, wird berichtet.

Seit November 2015 bietet die Stadtverwaltung eine energetische Sanierungsberatung an, die Grundlage für die Ausstellung eines Energieausweises ist. Bisher wurde dieses Angebot von neunzehn Personen in Anspruch genommen. Zugleich wurden durch die Stadt etwa 500.000 Euro an Sanierungsgeldern beantragt, die an die Hausbesitzer in vollem Umfang weitergeleitet wurden. Während drei Projekte bereits abgeschlossen sind, startet das vierte in kurzer Zeit.

Renovierung Altbau
Renovierung und energetische Sanierung von einem Altbau (Symbolbild)

Für die Sanierung der Altstadt sucht Bleicherode große und vor allem finanzstarke Partner. So plant die Stadt eine Mitgliedschaft bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Diese bietet ihren Mitgliedern Anregungen und Unterstützung bei der Erprobung neuer Vorgehensweisen oder der Umsetzung von Modellprojekten. Zugleich führt die IBA auch eigene Initiativprojekte durch.

Im Juni wird der Stadtrat Bleicherodes über den Anschluss an den Geopark Harz debattieren. Zu den bekanntesten Attraktionen der Stadt, die auch überregional beworben werden sollen, gehören der Vogelberg, das Bergwerk und die Seilscheibe. Am Zierbrunnenplatz soll am 1. Juni der erste städtische Hotspot seinen Betrieb aufnehmen, weitere Hotspots in der Altstadt sind geplant.

Nach der Einführung im Rathaus konnten sich Interessierte im Rahmen einer Stadtführung durch Bleichrode ein Bild von den derzeitigen Sanierungsmaßnahmen machen. Hier schlossen sich noch einige weitere Bürger an. Der Rundgang endete am Gelände der früheren Harzer Stilwerke. Hier ist die Errichtung eines konzentrierten Wohngebietes vorgesehen. Insgesamt sind für diesen Bereich etwa 18 bis 20 Grundstücke angedacht, für deren Vermarktung die örtliche Sparkasse zuständig ist. Erste Anfragen liegen bereits vor. Bevor die Erschließung erfolgt, müssen allerdings noch einige weitere Anfragen eingehen.

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