Energieeffizienzberatung für KMU – hier trennt sich die Spreu vom Weizen

Logo KfW-Bank
Wodurch zeichnen sich seriöse Energieberater aus? Eine Energieberatung ist die unentbehrliche Grundlage für das Konzept einer energetischen Modernisierung. Denn sie sorgt dafür, dass Investoren tatsächlich die größtmögliche Rentabilität aus ihrer Geldanlage ausschöpfen können.

Artikel teilen

Durch fachmännische Begutachtung und Auswertung des energetischen IST – Zustandes kann ein Unternehmen die individuell rentabelste Lösung zur Energieeffizienz umsetzen. Beruhend auf dem Ergebnis einer Energieeffizienzberatung kann der Einsatz einer Technologie systematisch positioniert werden und die Rentabilität ist für den Investor sofort erkennbar.

Unbegründete Skepsis bei Energieberatung

Aufgrund des oftmals hohen Beratungsbedarfes ist der Markt an Energieberatern sehr groß und teilweise auch für Unternehmer unübersichtlich. Nicht selten sammeln Geschäftsführer schlechte Erfahrungen mit Energieberatern, entweder weil diese für ihre Leistungen unverschämt hohe Honorarsätze verlangen oder weil sie eine Energieberatung bei einem Unternehmen durchführen, welches bereits energetisch gut aufgestellt ist.  Durch diese Erfahrungen und den damit verbundenen schlechten Ruf des Energieberaters scheuen viele Unternehmer in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) vor einer Energieeffizienzberatung zurück. Sie sind daher der Möglichkeit von vorneherein bar, ihre energetischen Einsparpotenziale zu erkennen und profitabel auszunutzen.

Es gibt jedoch einschlägigen Kriterien, die ein bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau zugelassener Energieberater erfüllen muss, um beispielsweise Anträge für die Beratungsförderung zu stellen. Anhand dieser Merkmale kann man einen guten Energieberater bereits vor dem Zustandekommen eines Beratungsvertrages erkennen.

Grundlegend ist eine fachspezifische Ausbildung oder ein Studium mit einem erfolgreichen Abschluss (z.B. Ingenieur, Architekt, Meister etc.).  Die KfW verlangt zudem die Absolvierung einer umfangreichen Weiterbildung zum Energieberater. Außerdem müssen vor einer Listung durch den Energieberater einschlägige Erfahrungen anhand von Referenzen nachgewiesen werden. Ist ein Energieberater bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau gelistet, kann ein Unternehmer dies über die ihm zugewiesene Identifikationsnummer herausfinden.

Die KfW-Listung als Zeichen für Seriösität

Eine Listung des Energieberaters bei der KfW hat für den Beratungsempfänger erhebliche Vorteile. Einerseits erhält er unter bestimmten Voraussetzungen die Beratungsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen. Diese decken das Beratungshonorar in dem Maße ab, dass der Unternehmer lediglich einen geringen Eigenanteil zu zahlen hat. Neben der finanziellen Förderung ist eine KfW – geförderte Energieeffizienzanalyse auch für den Berater an formale Kriterien gebunden.

Zu den geförderten Beratungsinhalten gehören eine Vor-Ort-Begehung im Unternehmen und die Begutachtung des energetischen IST-Zustandes. Weiterhin  muss der Energieberater die Ergebnisse seiner Analyse auch in einem detaillierten Bericht aufstellen, Lösungsvorschläge für zukünftige Einsparungen vorstellen und deren Rentabilität darstellen. Dieser Bericht wird dem Unternehmer erklärt und ausgehändigt.

Diese Vorgänge werden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau kontrolliert, um dem Beratungsempfänger den größtmöglichen Nutzen aus der Analyse zu gewährleisten.

Die Cornelius Ober GmbH unterstützt Unternehmen, Kommunen und Eigentümer mit ganzheitlicher Energieberatung – von der Ausstellung rechtskonformer Energieausweise über Fördermittelberatung bis hin zur strategischen Sanierungsplanung. Unsere erfahrenen Energieberater begleiten Sie sicher durch die neuen EU-Vorgaben. Vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Auftaktgespräch und lassen Sie sich individuell beraten.

Wir unterstützen Sie!

Vereinbaren Sie Ihr kostenfreies und unverbindliches Auftaktgespräch.

Zum Newsletter anmelden

Kostenlose Fachbeiträge & News für KMU, WEGs und Hausverwaltungen, Immobilieneigentümer und Industrie.

Mehr News

Ein Energieberater im Business-Outfit analysiert mit einem Tablet die Fassade eines modernen Industriegebäudes.
Management-Effizienz

EPBD 2026 ist in Kraft: Strategischer Fahrplan für Gewerbeimmobilien und Industrie

Die neue EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) verschärft die energetischen Mindestanforderungen für gewerbliche und industrielle Gebäude drastisch. Betroffene Unternehmen müssen jetzt handeln, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und den Wert ihrer Immobilien zu sichern. Ein strategischer Sanierungsfahrplan minimiert Risiken und deckt gleichzeitig ungenutzte Effizienzpotenziale auf.

Eine moderne Industrie- und Büroimmobilie im harten Tageslicht, symbolisch für die gesetzliche Überprüfung durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz.
Markt-Politik

Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ersetzt GEG: Neue Pflichten und Fristen für den gewerblichen Mittelstand

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) löst das vertraute GEG ab. Für den gewerblichen Mittelstand bedeutet das zwar flexiblere Quoten beim Heizungstausch, aber auch eine strikte, flächendeckende Bedarfsausweis-Pflicht für alle Nichtwohngebäude. Erfahren Sie, welche harten Fristen jetzt auf Ihr Unternehmen zukommen, welche Risiken drohen und wie Sie regulatorischen Druck rechtzeitig in einen wirtschaftlichen Vorteil verwandeln.

Learn how we helped 100 top brands gain success.

Let's have a chat