Erneuerbare Energien werden weltweit günstiger als fossile Stromquellen

Energieberaterin mit Sicherheitsweste prüft Solaranlage bei Sonnenuntergang, Windkraftanlagen im Hintergrund
Studie: Erneuerbare Energien weltweit 2025 günstiger als fossile – Chance für Unternehmen und Kommunen zu investieren.

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  • Laut Wood Mackenzie sinken die Stromgestehungskosten (LCOE) für erneuerbare Energien bis 2025 weltweit.
  • Photovoltaik wird mit durchschnittlich 41 $/MWh besonders günstig.
  • Erneuerbare Technologien überholen zunehmend fossile Stromerzeugung bei den Kosten.
  • Die Entwicklung eröffnet neue Chancen für Unternehmen und Kommunen.
  • Energieberater helfen, daraus konkrete Maßnahmen zur Kostensenkung abzuleiten.

Ein Wendepunkt bei den Stromgestehungskosten (LCOE): Laut einer aktuellen Analyse von Wood Mackenzie werden erneuerbare Energien im Jahr 2025 weltweit günstiger Strom liefern als fossile Technologien. Das berichtet das Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien – IWR.

Die internationale Energieberatung Wood Mackenzie hat in einem neuen Bericht prognostiziert, dass die durchschnittlichen globalen Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Electricity – LCOE) für Photovoltaik, Windkraft an Land und Offshore-Windkraft bis 2025 historische Tiefstwerte erreichen werden. Der Bericht sieht in der Kostenentwicklung einen entscheidenden Vorteil für den weiteren Ausbau klimafreundlicher Energiequellen.

Während konventionelle Energieträger wie Kohle oder Erdgas zunehmend unter regulatorischem Druck und steigenden Betriebskosten leiden, sinken die Kosten für erneuerbare Technologien aufgrund technologischer Innovationen, besserer Produktionsmethoden und verbesserter Lieferketten kontinuierlich.

Photovoltaik auf dem Vormarsch

Energieberaterin mit Sicherheitsweste prüft Solaranlage bei Sonnenuntergang, Windkraftanlagen im Hintergrund
Solarenergie und Windkraft gelten bis 2025 weltweit als kostengünstigste Stromquellen – ein klarer Vorteil für Industrie und Kommunen. (Symbolbld)

Besonders deutlich ist der Rückgang bei der Solarenergie. So sollen die durchschnittlichen LCOE-Werte für Photovoltaik bis 2025 global auf rund 41 US-Dollar pro Megawattstunde sinken – das entspricht einer Reduktion von über 20 % im Vergleich zu 2023. In vielen Ländern sei Solarstrom damit bereits jetzt konkurrenzfähig, oft sogar günstiger als Strom aus fossilen Kraftwerken.

Aber nicht nur in sonnenreichen Regionen gewinnt die Photovoltaik an Boden: Auch in mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland – mit gut ausgebauten Förderprogrammen und wachsendem Interesse in Gewerbe und Industrie – wird Solarenergie zunehmend zur wirtschaftlichsten Lösung für die Eigenstromversorgung.

Bedeutende Effekte für Unternehmen, Kommunen und Energieberater

Für mittelständische Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen bedeutet diese Entwicklung: Die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in erneuerbare Energien verbessert sich rapide – auch ohne umfangreiche Fördermittel. Besonders in Kombination mit Energiespeichern oder intelligenten Lastmanagementsystemen lassen sich Betriebskosten nachhaltig senken.

Ein Energieberater kann hier gezielt Potenziale identifizieren, Fördermöglichkeiten ausschöpfen und individuelle Strategien entwickeln – zum Beispiel im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder durch die Integration von Photovoltaik in bestehende Sanierungsprojekte.

Laut Wood Mackenzie haben die weltweiten Entwicklungen auch auf nationale Märkte Auswirkungen. Ein Analyst der Studie sagt dazu laut IWR:

„Globale Trends bei erneuerbaren Energien wirken sich zunehmend auf die lokalen Investitionsentscheidungen aus – sowohl auf regulatorischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene.“

Jetzt handeln: Dekarbonisierung lohnt sich mehr denn je

Die sinkenden Kosten für Wind- und Solarstrom stärken den Business Case für energetische Sanierungen und eigene Energieerzeugung. Unternehmen und Städte, die jetzt in effiziente Gebäude, erneuerbare Technologien und Beratung investieren, sichern sich nicht nur Klimavorteile, sondern auch langfristige wirtschaftliche Einsparungen.

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