- Durchschnittlich 15.000 Wärmepumpen pro Monat im ersten Halbjahr 2024 installiert.
- Rückläufige Absatzzahlen bei Gasheizungen.
- KfW-Förderung wird verstärkt genutzt, 39.000 Wärmepumpenprojekte gefördert.
- Förderzuschüsse bis zu 70 Prozent möglich.
- Ausweitung der Förderung ab August 2024 auf Wohnungswirtschaft und Nichtwohngebäude.
[av_dropcap1]I[/av_dropcap1]m ersten Halbjahr 2024 wurden in Deutschland im Durchschnitt 15.000 Wärmepumpen pro Monat installiert. Damit setzt die Branche ihren stabilen Kurs trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen fort. Laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) wurden insgesamt 90.000 Wärmepumpen verkauft, was einen stabilen Absatz zwischen 13.000 und 17.000 Geräten pro Monat bedeutet. Dies ist besonders bemerkenswert angesichts des rückläufigen Marktes für Gasheizungen.
Rückgang bei Gasheizungen und leichte Zunahme bei Ölheizungen

Im Gegensatz zu den stabilen Zahlen der Wärmepumpenbranche verzeichnen Gasheizungen einen deutlichen Absatzrückgang, wie der BDH weiter berichtet. Von 56.000 installierten Gasheizungen im Januar sank die Zahl kontinuierlich auf 26.500 Geräte im Mai 2024. Interessanterweise konnte der Absatz von Ölheizungen einen leichten Anstieg verzeichnen, was auf eine gewisse Unsicherheit der Verbraucher hinweisen könnte.
Fördermöglichkeiten und ihre Auswirkungen
Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) sieht trotz der Herausforderungen Chancen auf Marktwachstum, insbesondere durch erweiterte Fördermöglichkeiten. „Die Menschen wollen weg von der fossilen Gasheizung, die Wärmepumpe ist dann die Technologie der Wahl“, so BWP-Geschäftsführer Dr. Martin Sabel. Die KfW-Heizungsförderung wird zunehmend genutzt, und allein im ersten Halbjahr 2024 wurden fast 50.000 Förderzusagen für Ökoheizungen erteilt, davon 39.000 für Wärmepumpenprojekte.
Bedeutende KfW-Förderung
Die KfW-Förderung spielt eine zentrale Rolle bei der Installation von Wärmepumpen, insbesondere in Bestandsgebäuden. Zuschüsse betragen in den meisten Fällen 55 Prozent, bei Haushalten mit geringem Einkommen sogar bis zu 70 Prozent.
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Zukunftsaussichten und Ausweitung der Förderung
Der BWP-Chef ist optimistisch, dass die Finanzierung der Heizungsförderung auch in den kommenden Jahren gesichert bleibt. „Die Ampelkoalition muss erkennen, dass sie den Wärmepumpenausbau nachhaltig unterstützen muss“, betont er. Ab August 2024 wird die Förderung zudem auf die Wohnungswirtschaft und Eigentümer von Nichtwohngebäuden ausgeweitet. Auch die Einreichung von Verwendungsnachweisen wird ab September möglich sein, was die Auszahlung der Fördermittel beschleunigen soll.
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