
Bereits im Juli 2022 wurde das Klimaschutzgesetz-Sofortprogramm ins Leben gerufen, es ist ein Baustein des Klimaschutzgesetztes für den Gebäudesektor und soll zur Klimazielerreichung beitragen. Ein Ziel dabei sollte es sein, dass ab 2024 jährlich rund 500.000 neue Wärmepumpen in Betrieb genommen werden. Dieses Ziel ist allerdings unter anderem durch den akuten Fachkräftemangel gefährdet.
Das Aufbauprogramm Wärmepumpe soll nun Anreize schaffen, um rund 45.000 Fachkräfte für den Einbau und die Nutzung von Wärmepumpen zu qualifizieren, denn momentan sind nur rund 15 Prozent der zuständigen Betriebe in der Lage, Beratung, Einbau usw. vorzunehmen. Neben den Handwerkern sollen zudem mehrere tausend Beratende ebenfalls weiterqualifiziert werden, um die Handwerker zu unterstützen und zu entlasten.
Gefördert werden Schulungen und/oder Coachings im Bereich Heizungswärmepumpen. Diese werden allerdings nur dann gefördert, wenn die Unternehmen oder Einrichtungen, die die Schulungen durchführen, auf der von der BAFA hierfür geführten Liste stehen. Diese Liste wird in Kürze veröffentlicht.
Bei Schulungen werden pro Person und Schulungstag bis zu 90 Prozent oder maximal 250 Euro übernommen, bei Coachings sind es bei gleichen Bedingungen bis zu 500 Euro, wobei pro Antragsteller*in nur ein Coaching gefördert wird (die Gesamthöhe der Förderung pro Person liegt bei 5000 Euro).
Sie interessieren sich für neue Bundesförderung und denken darüber nach, selbst eine Weiterqualifizierung zu machen? Oder Sie haben generell Fragen zu Wärmepumpen und deren Fördermöglichkeiten? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, unsere qualifizierten Energieberater unterstützen und informieren Sie gern.



