Kommunales Energiemanagement – Energieteam in Plauen spart jährlich 100.000 Euro Energiekosten

Energieteam Plauen
In Plauen gibt es über 100 Gebäude, die jährlich mehr als 500 Euro Energiekosten produzieren. Seit Juni 2017 ist die Stadt an einem Projekt der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH beteiligt. Das Projekt hat zum Ziel, für die kommunalen Liegenschaften ein professionelles Energiemanagement einzuführen. Wir stellen das Projekte und sein kommunales Energiemanagement einmal genauer vor.

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Zur Zielerreichung wurde von der Stadt Plauen ein Energieteam benannt, das aus Markus Brunner, Henry Leonhardt, Julia Jahn, Thomas Spitz und Marcel Uebel besteht. Innerhalb der letzten beiden Jahre gelang es dem Energieteam die insgesamt 78 Qualitätskriterien des Kom.EMS-Qualitätssiegels vollständig zu erfüllen, berichtet die Website spitzenstadt.de. Diese gelten wiederum als Voraussetzung für das Zertifikat „Kommune mit ausgezeichnetem Energiemanagement“. Durch Maßnahmen des Kommunalen Energiemanagements konnte Plauen bereits jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von etwa 100.000 Euro nachweisen.

Feierliche Auszeichnung

Energieteam Plauen
Das Energieteam Plauen bei der Auszeichnung für jährliche Einsparungen von 100.000 Euro Energiekosten (Bild © spitzenstadt.de).

Zu der feierlichen Auszeichnung, die das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH am 16. September in Dresden organisierte, ist auch der Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer persönlich mit dem genannten Energieteam gefahren. Die feierliche Auszeichnung dient der Wertschätzung der Verwaltungsspitze der Stadt beim Kommunalen Energiemanagement, aber auch der engagierten Arbeit des Energieteams.

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105 Gebäude produzieren jährlich mehr als 500 Euro Energiekosten

Um überhaupt erst einmal eine Übersicht zu haben und den Ist-Zustand zu dokumentieren, wurde am Anfang eine Organisationsstruktur erarbeitet und die Gebäude priorisiert. Dabei waren insgesamt 105 Gebäude als energetisch relevant eingestuft, und zwar diejenigen, die jährlich mehr als 500 Euro Energiekosten produzieren. Bislang wurde bereits für 30 Prozent dieser Gebäude das Energiemanagementsystem eingeführt, wofür das Energieteam auch die Auszeichnung erhielt. Die nächste Stufe ist es, Energiemanagementsysteme in 50 Prozent der Gebäude einzuführen.

Dazu müssen zuerst die Nutzer in den Gebäuden, zu denen die Verwaltung selbst aber auch beispielsweise Kitas gehören, für den bewussten und sparsamen Umgang mit Energie sensibilisiert werden. Über die Hausmeister erfolgt dann ein Feedback, das entsprechend ausgewertet wird. Der Abgleich der Verbräuche erfolgt dann Quartalsweise.

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